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Bürger sollen Anschlag auf Denkmal klären helfen

Etwa mehr als ein Jahr nach dem großen Farbanschlag auf das Burschenschaftsdenkmal in Eisenach wendet sich die Polizei an die Bevölkerung, um möglicherweise entscheidende Hinweise auf die Täter des Angriffs mit einem Sachschaden von bis zu 120.000 Euro zu erhalten.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eisenach_Burschenschaftsdenkmal_19.jpg">J.-H. Janßen</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]</p>

J.-H. Janßen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Eisenach. – Im späten Oktober 2019 verübten mutmaßlich linksextreme Täter im Schutze der Nacht einen Anschlag auf das traditionsreiche Denkmal in der Thüringer Stadt. Schon damals wurde klar, dass eine Überwachungskamera einige Sequenzen des Angriffs festhielt. Die Deutsche Burschenschaft lobte sogar 10.000 Euro für Hinweise zur Ergreifung der Täter aus. Doch bislang vergebens: Die vermummten Angreifer blieben bis dato unerkannt.

Polizei veröffentlicht Video

Die Behörden gingen nun in die Offensive und veröffentlichten einen Mitschnitt aus der Videokamera – und zwar über die NDR-Sendung „Kripo live“, wie die Junge Freiheit berichtet. War ursprünglich noch von fünf Beteiligten die Rede, zeigt das nunmehrige Band sogar sieben vermummte Täter. Einer von ihnen zerbrach dabei ein Fenster und spritzte die verwendete Teerfarbe in einen Innenraum, in dem sich eine Ausstellung befand.

Eine heiße Spur – die Kriminalpolizei Eisenach geht derzeit fest von einer linksextremen Täterschaft aus – könnte sich durch einen anderen Fall ergeben. Denn derzeit prüft man, ob die in Leipzig verhaftete Lina E. – Tagesstimme berichtete – eine Verbindung zum Anschlag in Eisenach aufweist. Die in der autonomen Szene vernetzte, mutmaßlich militante Studentin (25) sieht sich dem Vorwurf gegenüber, mit 15 Komplizen ebenfalls im Oktober 2019 in Eisenach das Lokal eines rechtsgerichteten Betreibers brutal überfallen und dabei Gäste tätlich angegriffen zu haben.

Nach der Festsetzung der vermutlich linksextremen Rädelsführerin – es gilt die Unschuldsvermutung – solidarisierten sich Teile der gewaltbereiten linken Szene, in Jena randalierten etwa ein Antifa-Mob von etwa 20 bis 30 Personen und glorifizierte seine Exzesse auf dem einschlägigen Szeneportal Indymedia.

Regelmäßige Gewalt gegen Korporierten kaum aufgeklärt

Immer wieder finden sich Studentenverbindungen aller Art – insbesondere aber pflichtschlagende Burschenschaften mit einem patriotischen, politischen Auftrag – im Visier von Linksextremisten. Alleine seit Monatsbeginn ereigneten sich, wie das Portal Linke-Gewalt.info dokumentiert, Angriffe auf Verbindungshäuser in Kassel, Innsbruck, Graz und Greifswald verübt. Dazu kommt ein Brandanschlag auf das Auto eines Korporierten in Marburg (Lahn).

Obwohl das Problem regelrecht grassiert, ist die Aufklärungsrate besonders niedrig. Wie Tagesstimme bereits im Vorjahr berichtete, blieb im – aus Sicht Eisenachs – benachbarten Bundesland Hessen zwischen 2010 und 2018 die Mehrheit linker politischer Gewalt gegen Verbindungen ungesühnt. Zumeist kam es zu Einstellungen der Verfahren, weil die Täter unerkannt blieben. Die einzigen beiden Verurteilten kamen mit vergleichsweise milden Geldstrafen davon.


Weiterlesen:

Kriminelle Vereinigung: Razzia und Festnahme bei Linksextremen (06.11.2020)

Eisenach: Spende für Sanierung von Burschenschaftsdenkmal übergeben (25.02.2020)

Hessen: Kaum Strafen bei Gewalt gegen Studentenverbindungen (09.12.2019)

Unbekannte verüben Farbanschlag auf Burschenschaftsdenkmal (30.10.2019)

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