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Corona-Nachwehen

Deutschland drohen über drei Millionen Arbeitslose

Nicht nur in Österreich, auch beim bundesdeutschen Nachbarn sieht es im Corona-Nachlauf nicht rosig aus – zumindest was den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft betrifft.

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<p>Symbolbild: Frank Vincentz via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wuppertal_-_Hünefeldstraße_-_Agentur_für_Arbeit_03_ies.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Frank Vincentz via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtet, droht Deutschland ein böses Erwachen. Denn die Jobmarkt-Einrichtung geht davon aus, dass im Sommer etwa drei Millionen Menschen arbeitslos sein werden. Das wäre der höchste Wert seit etwa zehn Jahren.

Lockerungen in einigen Branchen gefordert

Aus diesem Grund plädierte der BA-Vorsitzende Detlef Scheele am Dienstag für sofortige Maßnahmen, damit die Zahlen im Herbst wieder rückläufig sind. Besonders betroffen von der Situation seien Personen, die ohnehin bereits in prekären Beschäftigungen arbeiten. Dazu zählen insbesondere Zeitarbeiter oder Menschen mit einer Befristung ihres Arbeitsvertrags. Auch Frauen und Jugendliche seien überproportional betroffen, die Sorge um Fragen der Gleichberechtigung ginge daher um, erklärte Scheele.

Als mögliche Maßnahmen kann sich der BA-Vorsitzende vorstellen, insbesondere in der Gastronomie und im Reisesektor einige Lockerungen vorzunehmen. Langfristig sei aber auch eine Erholung des Welthandels vonnöten und die Finanzhilfen der Bundesregierung müsste wirken. Insgesamt zeigte er sich aber zuversichtlich: Er sehe im Einbruch vor allem in den Verwerfungen rund um das Virus. Ein strukturelles Problem habe Deutschland nicht, die Arbeitslosen dürften sich schnell einpendeln.

Digitalisierung als wichtiger Zukunftsmotor

Für seine eigene Einrichtungen möchte Scheele die Digitalisierung vorantreiben. So soll es zu einem schrittweisen Abbau persönlicher Gespräche kommen. Ab kommenden Jahr soll es möglich werden, sich online arbeitslos zu melden. Man erwartet zudem, dass diese Angebote – sowie auch Home-Office-Möglichkeiten nach dem erzwungenen ‚Testlauf‘ in diversen Branchen – an Wichtigkeit zulegen.


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