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Neuer CDU-Vorsitz

Kramp-Karrenbauer übernimmt Merkel-Nachfolge

Mit Kramp-Karrenbauer übernimmt Merkels Wunschkandidatin den CDU-Vorsitz. Große Änderungen sind bei den Christdemokraten damit nicht zu erwarten.

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<p>Olaf Kosinsky [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2016-12-06_Annegret_Kramp-Karrenbauer_CDU_Parteitag_by_Olaf_Kosinsky-2.jpg">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Hamburg. Beim CDU-Parteitag am Freitag wurde Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Vorsitzenden der Christdemokraten gewählt. Sie konnte sich dabei gegen ihre Kontrahenten, den Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn, durchsetzen. Die Stichwahl gegen Merz gewann Kramp-Karrenbauer schließlich hauchdünn mit 51,75 Prozent der Stimmen.

Keine großen Änderungen in Sicht

Die bisherige Generalsekretärin übernimmt nun den CDU-Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel, welche die Partei 18 Jahre lang geführt hatte. Obwohl Kramp-Karrenbauer am Delegiertentreffen von einem „Signal des Aufbruchs“ sprach, ist nicht von großen Änderungen innerhalb der CDU auszugehen – galt die neue Vorsitzende doch als Merkels Wunschkandidatin. Vielmehr kann man im Großen und Ganzen von einer Fortsetzung der bisherigen Kurses ausgehen. Beispielsweise verteidigte Kramp-Karrenbauer stets Merkels Asylpolitik.

Am Parteitag zeigte sich die Saarländerin als Brückenbauerin, die um Geschlossenheit innerhalb der Partei bemüht ist. Ziel sei es, „aus der Union mit allen Flügeln, mit allen Mitgliedern, mit allen, die Verantwortung tragen, die gemeinsame, die große Volkspartei der Mitte zu erhalten und zu formen“, sagte Kramp-Karrenbauer in ihrer Rede nach dem Wahlerfolg.

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