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Südafrika

Weiße Farmer werden enteignet – Trump will Vorgänge beobachten

Südafrika hat nach der beschlossenen Landreform begonnen, erste Großgrundbesitzer zu enteignen. US-Präsident Donald Trump will die Vorgänge durch seinen Außenminister beobachten lassen.

2 Minuten Lesezeit
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Symbolbild (CC0)

Die Diskussion über den Status der weißen Farmer in Südafrika taucht seit längerem immer wieder in den Medien auf und wird unterschiedlich bewertet. Jüngst hat der konservative US-Fernsehender FOX News in einer Dokumentation über die Enteignung von weißen Landwirten in Südafrika berichtet. Der verantwortliche Moderator bezeichnete dieses vorgehen sogar offen als „rassistisch“, was auf der politischen Gegenseite auf große Ablehnung stieß.

Landreform

Im Februar diesen Jahres verabschiedete die südafrikanische Regierung eine umstrittene Landreform, die es ermöglicht, Großgrundbesitzer zu enteignen und deren Land in staatlichen Besitz zu überführen. Wie die Junge Freiheit berichtete, findet diese Enteignung, die vor kurzem begonnen hat, jedoch nicht vollkommen willkürlich statt. Die jeweiligen Besitzer können mit dem Staat immerhin über eine mögliche Ablösesumme verhandeln. Probleme entstehen allerdings dann, wenn die Regierung die Landreform künstlich beschleunigt und sich nicht kooperativ in den Verhandlungen zeigt.

Trump will beobachten lassen

Nachdem nun auch US-Präsident Donald Trump auf die Landreform medial reagiert hat, bekommt die Debatte eine außenpolitische Dimension. Trump will den Entschluss der südafrikanischen Regierung nämlich durch seinen Außenminister Mike Pompeo genau beobachten lassen.

Sowohl unter seinem Twitter-Beitrag als auch in mehreren deutschen und internationalen Medien sorgen Trumps Äußerungen für Aufregung. Einem Bericht der FAZ zufolge löse der Tweet „eine diplomatische Krise“ mit Südafrika aus, da er sich in innenpolitische Probleme einmische. Die südafrikanische Regierung reagierte auch prompt auf Trumps Äußerungen und unterstellte ihm, Südafrika spalten zu wollen.

Aufklärende Dokumentation

Erst vor kurzem erschien eine von der politischen Journalistin Lauren Southern produzierte Dokumentation über den Zustand der Farmer in Südafrika. Die Dokumentation mit dem Namen Farmlands führte dazu, dass in den USA das Thema von einer breiteren Masse wahrgenommen wurde. Hier kann man Farmlands in voller Länger ansehen:

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