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SV Darmstadt 98 will keine AfD-Anhänger im Fanblock

AfD-Anhänger sind beim deutschen Fußball-Zweitligisten unerwünscht. Die Werte des Vereins und der AfD seien „nicht in Einklang“ zu bringen, hieß es in einer Stellungnahme des SV Darmstadt 98.

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<p>By Ungry Young Man from Vienna, Austria (2014-09-13_Darmstadt6) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0">CC BY 2.0 </a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Merck-Stadion_15051627379_679e924c45_o.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

By Ungry Young Man from Vienna, Austria (2014-09-13_Darmstadt6) [CC BY 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Der SV Darmstadt 98 hat in einem Facebook-Kommentar AfD-Anhänger aufgefordert, ihre Unterstützung für den Verein zu überdenken. „Wir wollen Menschen mit solchem Gedankengut nicht unseren Fanblöcken haben“, hieß es in einer Stellungnahme der „Lilien“.

AfD veröffentlichte Fotos aus dem Fanblock

Hintergrund des Postings ist ein Beitrag auf der Facebook-Seite der AfD Darmstadt. Der Kreisverband hatte am Freitag (mittlerweile gelöschte) Fotos aus dem Gästeblock im Millerntor-Stadion auf St. Pauli veröffentlicht. Der SV Darmstadt 98 distanzierte sich daraufhin von den offenbar unerwünschten Anhängern aus den Reihen der AfD: „Da die Positionen, für die Ihr einsteht, nicht in Einklang mit den Werten zu bringen sind, die wir verkörpern, solltet Ihr Eure Anhängerschaft dringend überdenken“, schrieb der Zweitligist in den Kommentaren.

Frankfurt-Präsident bezeichnete AfD-Wähler als „braune Brut“

Neben dem SV Darmstadt 98 hatte sich bereits im vergangenen Jahr ein weiterer deutscher Fußballklub deutlich gegen die AfD positioniert. Der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, erklärte, er wolle keine AfD-Wähler in seinem Verein haben. „Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen“, sagte der Klubchef damals der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Nach der anschließenden Kritik vonseiten der AfD legte Fischer nochmals nach und bezeichnete AfD-Wähler als „braune Brut“, für die er sich „schäme“.

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