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Terrorverdacht in London

Mann fährt in Absperrungen vor Parlament

In London fuhr ein Mann am Dienstagmorgen mit seinem Fahrzeug in die Absperrungen vor dem Parlament in London. Die Behörden schließen einen gezielten Anschlag nicht aus. 

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<p>Symbolbild (Polizeiautos auf der Westminster Bridge): David Holt via <a href="https://www.flickr.com/photos/zongo/4765286794/">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>]</p>

Symbolbild (Polizeiautos auf der Westminster Bridge): David Holt via Flickr [CC BY-SA 2.0]

Um kurz nach halb acht Uhr Ortszeit raste ein silbernes Fahrzeug in die Absperrungen vor dem Westminster Palace. Augenzeugen zufolge war der Auto dabei etwa 80 km/h schnell, außerdem machte es einem Zeugen zufolge den Anschein, es handle sich um eine absichtliche Attacke.

Terroranschlag nicht ausgeschlossen

Die Behörden ließen den gesamten Westminster Square in der Folge abriegeln und untersuchen ein terroristisches Motiv. Medienberichten zufolge kam es auch zu Verletzten, die Polizei ermittelt in alle Richtungen. Auch ein Anschlag wird nicht ausgeschlossen, Anti-Terror-Einheiten beleuchten einen möglichen terroristischen Hintergrund.

Einzelne Bilder, wie jenes im Artikel der Heute zeigen Polizisten bei der Festnahme eines dunkelhäutigen Mannes. Ob es sich dabei tatsächlich um den mutmaßlichen Amokfahrer handelt, ist bislang ebenso unbestätigt wie dessen Identität.

Wachsendes Terrorproblem in GB

Großbritannien kämpft in jüngerer Vergangenheit mit einem zunehmenden Terrorproblem, im vergangenen Jahr kamen 36 Menschen bei Anschlägen ums Leben. Vier der fünf Vorfälle mit wahrscheinlichem terroristischem Hintergrund wurden dabei in der Hauptstadt London verübt.

Vermeintliche Aussagen des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan, wonach die Bereitschaft, auf Terroranschläge zu reagieren, fester Bestandteil des Lebens in einer Großstadt seien, sorgten vor zwei Jahren für Aufsehen und Entrüstung.

Erinnerung an Anschlag im Vorjahr

Die Absperrungen vor dem Parlament wurden erst nach einem Anschlag im Vorjahr errichtet. Damals überfuhr ein mutmaßlicher Islamist auf der Westminister-Brücke mehrere Menschen und erstach schließlich vor dem Parlamentsgebäude einen Polizisten. Die Einrichtung ist am heutigen Dienstag kaum frequentiert, das Unterhaus befindet sich in der Sommerpause.

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