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Streit um US-Pastor

USA verhängen Sanktionen gegen Türkei

Bei den beiden NATO-Partnern kriselt es weiter: Die USA setzen zwei türkische Minister auf die Sanktionsliste, Ankara protestiert und will das nicht unbeantwortet lassen.

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<p>Bild By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Donald Trump) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0">CC BY-SA 2.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donald_Trump_(27150816364).jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Bild By Gage Skidmore from Peoria, AZ, United States of America (Donald Trump) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Im Streit um den in der Türkei in Hausarrest sitzenden US-Pastor Andrew Brunson machen die USA nun ernst und verhängen erste Sanktionen. Am Mittwoch setzten die Vereinigten Staaten zwei türkische Minister auf die Sanktionsliste, berichtet der ORF.

Türkei protestiert gegen Sanktionen

Laut Angaben aus dem Weißen Haus traf es Justizminister Abdulhamit Gül und Innenminister Süleyman Soylu, weil beide „führende Rollen bei der Inhaftierung und Festnahme“ des Pastors gespielt hätten. Vom NATO-Partner Türkei gab es umgehend Protest gegen die US-Sanktionen. Türkeis Außenminister Cavusoglu kündigte an, die Sanktionen würden nicht ohne Antwort bleiben. Wie es im ORF-Bericht weiter heißt, kommt es nächste Woche zu einem Treffen zwischen US-Außenminister Mike Pompeo mit seinem türkischen Amtskollegen.

Vorwurf: Verbindungen zur PKK und Gülen-Bewegung

Der amerikanische Pfarrer Andrew Brunson war bereits im Dezember 2016 wegen Terrorvorwürfen in der Türkei verhaftet worden. Ihm werden Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Gülen-Bewegung vorgeworfen. Vergangenen Mittwoch wurde die Untersuchungshaft in einen Hausarrest umgewandelt. Einen Tag später drohte US-Präsident Trump der Türkei via Twitter mit „umfassenden Sanktionen“, sollte der Pastor nicht freigelassen werden.


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