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Historisches Umfragetief

SPD nur noch knapp vor AfD

Die SPD verliert in den Umfragen weiter an Boden. Der Koalitionspartner CDU/CSU ist demnach bereits mehr als doppelt so stark. Und auch die AfD könnte die Sozialdemokraten in der Wählergunst demnächst überholen.

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<p> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-06-25_Andrea_Nahles_by_Olaf_Kosinsky-1.jpg">from Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

[CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Laut einer aktuellen Befragung des Hamburger Meinungsforschungsinstituts GMS liegt die SPD nur noch bei 16 Prozent. Noch nie hatten die Sozialdemokraten bei einer GMS-Umfrage ein schlechteres Ergebnis erreicht.

Sozialdemokraten noch immer auf Platz zwei

Trotz des schlechten Abschneidens liegt die SPD noch auf Platz zwei – dicht dahinter die AfD mit 14 Prozent, die einen Prozentpunkt zulegen konnte. Danach folgen Grüne (12 Prozent), Die Linke (10 Prozent) und die FDP (9 Prozent). CDU/CSU liegen bei 34 Prozent und haben Platz eins mit großem Abstand abgesichert. Das Meinungsforschungsinstitut GMS befragte dazu rund 1.000 Bürger.

 

Nachdem Andrea Nahles zur neuen SPD-Vorsitzenden gewählt worden war, hofften die Sozialdemokraten, dass es wieder bergauf gehen würde. Ein anschließend kurzes Zwischenhoch von 20 Prozent beim ZDF-„Politbarometer“ nährte diese Hoffnung kurzzeitig. Doch wie die aktuellen Umfragewerte zeigen, könnte die SPD weiter zurückfallen.

Kritik innerhalb der Partei

Mit Blick auf die neuesten Umfrageergebnisse forderte JUSOS-Chef Kevin Kühnert deshalb mehr Lautstärke in den Debatten. „Braves und konzentriertes Arbeiten allein genügt nicht“, sagte er laut Bericht der Süddeutschen Zeitung. Die SPD müsse den Spagat schaffen, „Sachthemen anzusprechen“ und diese „auch laut, stark, fordernd und emotional in die Öffentlichkeit zu tragen“. Außerdem kritisierte Kühnert Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wegen dessen Vorstellung des Haushaltsentwurfs im Bundestag. Dies sei „ganz alte Schule“ und „leider weit von einer neuen SPD entfernt“ gewesen, sagte Kühnert demnach der Deutschen Presse-Agentur.

 

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