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Konferenz in Marokko

Ungarn will Erklärung zu Migration nicht unterschreiben

Bei einer Konferenz in Marokko zu Einwanderung und Entwicklung unterzeichneten über 50 europäische und afrikanische Staaten eine Erklärung zu Migration. Ungarns Außenminister Peter Szijjarto hingegen kritisierte, dass die Erklärung Einwanderung als ein „notwendiges, positives Phänomen“ darstelle. 

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<p>Symbolbild <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kremlin.ru">Kremlin.ru</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0">CC BY 3.0</a> or <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0">CC BY 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vladimir_Putin,_Viktor_Orb%C3%A1n_(Hungary,_February_2015)_08.jpeg">via Wikimedia Commons</a> (Größe geändert und zugeschnitten)</p>

Symbolbild Kremlin.ru [CC BY 3.0 or CC BY 4.0], via Wikimedia Commons (Größe geändert und zugeschnitten)

Ungarn weigert sich, eine Erklärung von mehr als 50 afrikanischen und europäischen Staaten zu unterschreiben. Die Erklärung anerkennt die „Vorteile von Migration für die globale Entwicklung“ und fordert eine „auf Menschenrechte basierende Herangehensweise“ sowie den „Schutz von Einwanderern in gefährlichen Situationen“.

„Unausgewogene Herangehensweise“

Laut Bericht der Nachrichtenagentur AFP begründete Außenminister Peter Szijjarto am Mittwoch die ablehnende Haltung Ungarns. Die Erklärung stelle Einwanderung als ein „notwendiges, positives Phänomen“ dar. „Wir denken, dass das eine unausgewogene Herangehensweise ist und missbilligen sie“, erklärte Szijjarto in Marokko bei einer Konferenz zu Einwanderung und Entwicklung.

UN-Konferenz im Dezember

Im Gegensatz zu Ungarn unterzeichneten 27 europäische und 28 afrikanische Staaten die Erklärung bei dieser Konferenz. Laut AFP-Bericht soll es im Dezember außerdem zu einer UN-Konferenz zum Thema Migration kommen. Ziel ist es, ein weltweites Abkommen umzusetzen.

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