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UN-Behörde hält Migration für „unvermeidlich“ und „wünschenswert“

Eine „Osterbotschaft“ der internationalen Migrationsorganisation IOM zur Zuwanderung sorgt derzeit für große Aufregung auf Twitter. Die UN-Organisation musste nach Kritik schließlich zurückrudern.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: By SSgt Ryan Crane [Public domain], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ARefugees_of_the_fighting_in_the_Central_African_Republic_observe_Rwandan_soldiers_being_dropped_off_at_Bangui_M&#039;Poko_International_Airport_in_the_Central_African_Republic_Jan._19%2C_2014_140119-F-RN211-760.jpg">via Wikimedia Commons</a></p>

Symbolbild: By SSgt Ryan Crane [Public domain], via Wikimedia Commons

Die zu UN-Behörde Internationale Organisation für Migration (IOM) hat sich am Sonntag in einem Twitter-Beitrag für weitere Zuwanderung ausgesprochen. „Migration ist unvermeidlich, wünschenswert, notwendig“, heißt es wörtlich im Beitrag mit dem Zusatz: „Lasst uns dieses Ostern nicht diejenigen vergessen, die überall auf der Welt in Krisenherden festsitzen.“

• inevitable
• desirable
• necessary

this Easter, let’s not forget those who are caught in crises around the world ? pic.twitter.com/e7fT1FE0D1

— IOM – UN Migration (@UNmigration) 1. April 2018

Kritik auf Twitter

Diese „Osterbotschaft“ der IOM sorgte anschließend für große Diskussion unter den Twitter-Nutzern, woraufhin die Organisation sich gezwungen sah, mehrere Stellungnahmen zu veröffentlichen. „Wir sind gegen irreguläre Migration und respektieren die Gesetze, die die Europäische Union dagegen beschlossen hat. Wir sprechen uns gegen illegale Wege nach Europa aus, aber für gelenkte, geordnete und sichere Migration“, stellte die Organisation unter anderem klar.

Organisation für „geregelte Migration“

Die Internationale Organisation für Migration hat ihren Sitz in Genf (Schweiz). Auf ihrer Homepage verpflichtet sie sich „dem Prinzip, dass menschenwürdige und geregelte Migration den Migrant/innen und den Gesellschaften zugutekommt“. Zudem wirbt die Organisation unter anderem für „internationale Kooperation in Migrationsangelegenheiten“ und setzt sich für „Migranten in Not“ ein. Die IOM ist seit September 2016 Teil der Vereinten Nationen (UN).

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