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Neuseeland: Polizistinnen dürfen nun Hijab tragen

Monika Šimić

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Das Tragen eines Hijabs für Polizeibeamtinnen ist bereits in enigen Ländern erlaubt.

Wellington. – Zeena Ali (30) wird die erste Polizeibeamtin Neuseelands sein, die einen Hijab als Teil der Uniform trägt, wie die neuseeländische Tageszeitung New Zealand Herald bereits vor einigen Tagen berichtete. Die Polizei verspricht sich durch die Einführung des Kopftuchs mehr muslimische Beamtinnen, zudem soll es die „vielfältige Gemeinschaft“ des Landes widerspiegeln.

Ein „tolles Gefühl“

Gegenüber der Zeitung sagte Ali, die auf den Fidschi-Inseln geboren wurde und als Kind nach Neuseeland kam, dass sie sich nach dem Terroranschlag von Christchurch im März 2019 entschieden hatte, der Polizei beizutreten. „Mir wurde klar, dass mehr muslimische Frauen in der Polizei gebraucht werden, um die Menschen zu unterstützen“, sagte sie. Es sei ein „tolles Gefühl“, den Hijab als Teil ihrer Uniform präsentieren zu können. Sie war es auch, die als erste Frau mit diesem Begehr an die Polizei herangetreten ist.

Ali ist überzeugt davon, dass der „Polizei-Hijab“ in Zukunft mehr muslimische Frauen zur Polizei locken wird. Sie zeigte sich außerdem glücklich darüber, dass die Polizei alles dafür getan habe, um sicherzustellen, dass der Hijab sowohl den Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen als auch ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht.

Auch Turban gestattet

Bereits im Jahr 2008 präsentierte die neuseeländische Polizei eine Uniform, zu der auch ein Turban gehörte. Getragen wurde diese erstmals vom Polizisten Jagmohan Malhi. In anderen Ländern und Städten ist ein Hijab für Polizistinnen bereits gestattet, etwa bei der Metropolitan Police in London, in Schottland und in Australien.

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