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Gesellschaft

Grünes Gewölbe: Polizei geht mit Großrazzia gegen Clan-Milieu vor

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Der Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden sorgte bundesweit für Schlagzeilen. Schmuckstücke im Wert von mehreren Millionen Euro konnten die Täter damals erbeuten. Heute, knapp ein Jahr danach, haben Polizeikräfte Durchsuchungen bei den mutmaßlichen Tätern durchgeführt.

Berlin. – Nicht weniger als rund 1600 Polizisten und Spezialkräfte führten am gestrigen Dienstagmorgen Durchsuchungen in Berlin-Neukölln durch. Nach Aussagen der Staatsanwaltschaft steht die Razzia in Wohnungen und Lagerräume mit den Ermittlungen wegen des Diebstahls im Grünen Gewölbe in Dresden im Zusammenhang. Nicht weniger als 18 Objekte wurden durchsucht, Beamte aus acht Bundesländer waren im Einsatz. Bei drei der Tatverdächtigen klickten die Handschellen, ihnen wird schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen. Zwei weitere, Mohammed Remmo und Abdul Majed, sind auf der Flucht.

Die Spur führt zu den Clans

Nach Presseinformationen soll es sich bei mindestens einem von ihnen um einen Angehörigen eines bekannten arabischen Familienclans handeln. Einer der beiden auf der Flucht befindlichen Tatverdächtigen, Mohammed Remmo, gehört ebenfalls zu einer polizeibekannten Großfamilie. Bereits kurz nach der Tat gab es Mutmaßungen, dass ein krimineller Clan für den Diebstahl verantwortlich sein könnte. Immer wieder sorgen Clan-Mitglieder mit entsprechenden Taten für Aufsehen, so etwa der Überfall auf das KaDeWe in Berlin oder auf ein Pokerturnier im Berliner Hyatt-Hotel. Auch der Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum geht auf das Konto von Clan-Mitgliedern.

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