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Gesellschaft

Locker Down? Ein Kritiker meldet sich zu Wort

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Seit dem heutigen Dienstag befindet sich Österreich wieder in einem Lockdown. Einige Bürger sind verärgert über die neuen Corona-Maßnahmen.

Kommentar von Géza Ákos Molnár

Liebe Leute hier!

Vielleicht bin ich ja wirklich dumm, unbelehrbar, uneinsichtig, stur, vertrottelt, verrückt gar oder einfach ein hoffnungsloser Fall.

Ich kapier‘ ein paar Dinge nämlich noch immer nicht. Obwohl sich seit den Iden des März 2020 n. Chr. Regierung und Medien und überhaupt fast alle wirklich bemühen, mir das mit viel Geduld zu erklären.

1. Wie verhältnismäßig ist es wirklich, die Wirtschaft und die soziale Lage von Millionen von Menschen an die Wand zu fahren, damit (statistisch formuliert!) einige sehr alte und sehr vor-kranke Menschen vielleicht ein paar Monate länger leben?

2. Wie verhältnismäßig ist es wirklich, Österreich und all die anderen Staaten rundherum im Namen des C-Virus so massiv zu verschulden? Noch dazu, ohne wirtschaftlich wirklich jemanden zu retten, sondern eh allzu oft nur Insolvenzen zu verschleppen?

3. Warum haben sich die Regierung und ihre Journalisten ausgerechnet das C-Virus ausgesucht, um mit ihm so ein riesen Tamtam zu veranstalten?

Sterben nicht auch am I-Virus (Influenza) sehr viele Menschen und bringen, wenn es grad grassiert, Krankenhäuser zur Verzweiflung, ohne dass der Bundeskanzler neun Millionen Menschen in Geiselhaft, pardon: in Schutzhaft nimmt? Siehe die Listung der Medienberichte bei Grippewellen z.B. 2018 n.Chr. in Der Wegscheider vom 14.11.2020.

Und sterben nicht auch am Krankenhauskeim bei 95.000 Infizierten pro Jahr jährlich 5.000 Menschen in unsern österreichischen Spitälern?

Warum also ausgerechnet das C-Virus?

4. Wenn Sterben an der C-Viruserkrankung aus willkürlichem Interesse des Staates nicht sein soll, koste es, was es wolle: Warum dehnen sie diese huldvolle Sicht des paternalistischen Staates nicht auch auf das Sterben im Straßenverkehr aus? Lockdown für die Straßen und wir haben null komma null Verkehrstote. „Das kann man doch nicht vergleichen!“, höre ich immer, wenn ich diese Frage stelle. Sie klingt zu absurd. Genau das ist meine Absicht: das Absurde zu zeigen.

Und ganz allgemein: „Das kann man doch nicht vergleichen“, ist ein dummer Vorwurf. Alles kann und darf man miteinander vergleichen. Es kommt dann auf das Resultat des Vergleichens an. Und darauf, welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen.

Wer vergleicht, kommt mitunter auf etwas drauf, worauf er sonst nicht gekommen wäre!

5. Warum unterscheiden sie nie zwischen Infizierten und Erkrankten? Und warum sind bei der sogenannten zweiten Welle die Zahlen der Genesenen aus allen Statistiken verschwunden?

Können Sie sich erinnern? Sie haben sie uns (in Österreich) bei der sogenannten ersten Welle immer erzählt. „Hey, die allermeisten werden wieder gesund!“ Warum erzählen sie davon nichts mehr?

6. Warum unterscheiden sie nie zwischen AN und MIT dem C-Virus Verstorbenen? Mich tät‘ das wirklich interessieren: Wie viele sind schon nur AM C-Virus verstorben? Nachweislich, per Obduktion festgestellt. Werden wir es je wissen? Will man es überhaupt wissen?

Und was würden Kurz und Anschober erst bei einer richtigen Seuche tun? Also bei einer, wo’s wirklich massenweise Tote gibt? Und zwar wirklich Tote AM Virus? Bei Ebola zum Beispiel?

7. Warum erklärt man das C-Virus nicht zu einem schlimmen Naturereignis oder von mir aus zu einer Naturkatastrophe und warum erinnert man uns nicht schlicht daran, uns ganz vernünftig und normal zu schützen, wie wir das bei der Influenza und anderen Naturereignissen ja auch tun?

Warum entmündigen und bevormunden sie uns, als wären außer mir auch alle anderen Menschen vollkommen vertrottelt?

8. Warum redet uns Sebastian Kurz dauernd ein, dass eine Triage ganz was Furchtbares ist? Warum hat er so eine panische Angst davor? Ärzte lernen sie. Und sie wissen, dass das bei jeder Katastrophe eine völlig normale Praxis ist. Und in Krankenhäusern im normalen Alltag öfter vorkommt, als uns vielleicht bekannt ist.

9. Warum zementieren sie die in unserer Wohlstands- und Bobogesellschaft sehr unnatürlich gewordene Beziehung mit Erkrankung und Sterben ein? Ist es nicht das Normalste der Welt, dass wir kränklich und vergänglich sind? Und ob es ein Krebs oder ein neues Virus ist, das meinen Körper quält und tötet, ist im Fall des Falles wirklich ziemlich unwichtig. Oder?

10. Warum erachten sie die Freiheitsrechte, immerhin unsere grundlegenden Menschenrechte, auf einmal für so unwichtig, dass sie sie wegen eines Virus außer Kraft setzen? Und wo ist da die Verhältnismäßigkeit?

98% bis 99% aller Bürger sind nicht einmal infiziert, geschweige denn krank! Warum Kriegsrecht, Ausnahmezustand, Diktatur? Und wozu?

Warum dürfen nicht einmal Ärzte ihre Erkenntnis und Erfahrungen frei erzählen, wenn sie von der Regierungsmeinung abweichen? Warum droht ihnen dann die Ärztekammer gleich mit dem Entzug der Approbation? Warum nur verpasst sie den eigenen Ärzten einen Maulkorb?

Warum sind nicht einmal mehr die Wissenschaft und ihre Lehre frei, wie im Staatsgrundgesetz schon 1867 n.Chr. festgeschrieben? Warum? Wozu das alles?

Fazit:

Sie sehen: Ich kapier’s noch immer nicht und wirklich nicht, nach mehr als einem Semester Vorlesungen von Univ.-Prof. DDr. Sebastian Kurz und seinen Exzellenzen, Eminenzen und der medialen Turbulenzen mit ihrem ununterbrochenen Propagandafeuer.

Bin ich ein hoffnungsloser Fall? Locker bin ich nicht down.

Géza Ákos Molnár, Wien.

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