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Nächster Terroranschlag: Mutmaßlicher Islamist enthauptet Frau in Kathedrale

Monika Šimić

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Wenige Wochen nach dem Anschlag auf einen Lehrer ist Frankreich am Donnerstag wohl erneut Ziel eines Terrorangriffs geworden.

Nizza. – Laut Medienberichten sind am Donnerstag drei Menschen bei einer offenbar islamistisch motivierten Messerattacke in der französischen Küstenstadt Nizza gestorben, mehrere wurden verletzt. Auch in Avignon kam es zu einem mutmaßlich islamistischen Angriff auf Passanten. Nun hat Frankreich die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

Verdächtiger Täter festgenommen

Bei einem Angriff in der Kirche Notre-Dame in der Innenstadt von Nizza wurden laut Medienberichten und Polizeiangaben drei Menschen getötet und sechs verletzt. Die Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen, es geht um den Vorwurf des Mordes in Verbindung mit einem terroristischen Vorhaben. Polizeikreisen zufolge wurde bei dem Anschlag eine Frau enthauptet.

Die Opfer seien auf „entsetzliche Art“ getötet worden, erklärte Bürgermeister Christian Estrosi. Die Art und Weise würde auch „ohne Zweifel“ zu dem Mord am Geschichtslehrer Samuel Paty von vor wenigen Wochen passen. Der mutmaßliche Attentäter wurde mittlerweile festgenommen, nach Angaben von Estrosi soll er immer wieder „Allahu Akbar“ gerufen haben – selbst nach seiner Festnahme, bei der er angeschossen wurde. „Er ist auf dem Weg ins Krankenhaus, er ist am Leben“, so Estrosi.

Weiterer Angriff in Avignon

Auch in der Nähe der südfranzösischen Stadt Avignon gab es einen mutmaßlich islamistischen Angriff auf Passanten. Ein Mann habe in dem Ort Montfavet mehrere Menschen mit einer Pistole bedroht, teilte die Polizei am Donnerstag mit und bestätigte entsprechende Medienberichte. Die Polizei habe den Mann erschossen. Der Hörfunksender Europe 1 meldete, auch in dem Fall habe der Angreifer „Allahu akbar“ gerufen. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt.

Nach dem Messerangriff in Nizza hat Frankreich nun die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Das teilte Regierungschef Jean Castex heute in Paris mit. Castex verurteilte die „ebenso feige wie barbarische Tat, die das ganze Land in Trauer versetzt“.

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