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Radteam suspendiert Trump-Unterstützer Quinn Simmons

Stefan Juritz

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Die Diskussion auf Twitter sorgte für einen Eklat und löste einen „Shitstorm“ aus.

Der US-Radrennstall Trek-Segafredo hat den Jungprofi Quinn Simmons am Mittwoch wegen „spalterischer, aufrührerischer und nachteiliger“ Äußerungen in den Sozialen Medien bis auf Weiteres suspendiert. Der 19-jährige Junioren-Weltmeister hatte sich als Trump-Unterstützer zu erkennen gegeben und in einer Twitter-Antwort ein dunkelbraunes Wink-Emoji verwendet.

Rennstall für „vielfältigeren und gerechteren Sport“

Hintergrund ist ein trumpkritischer Tweet einer niederländischen Radjournalistin, in dem sie betonte, keine Trump-Unterstützer als Follower zu brauchen: „Wenn ihr mir folgt und Trump unterstützt, könnt ihr gehen.“ Simmons antwortete daraufhin mit „Bye“ und dem Emoji. Später bezeichnete er sich noch als Anhänger von US-Präsident Trump.

Bild: Screenshot Twitter

Trek-Segafredo reagierte anschließend mit einer Stellungnahme auf Twitter: „Trek-Segafredo ist eine Organisation, die Inklusivität schätzt und sich für einen vielfältigeren und gerechteren Sport für alle Athleten einsetzt.“ Man unterstütze zwar das Recht auf Meinungsfreiheit, „aber wir werden die Menschen für ihre Worte und Taten zur Rechenschaft ziehen“, hieß es in der Stellungnahme weiter.

Die Causa löste umgehend einen „Shitstorm“ auf Twitter aus.

Gemeinsame Stellungnahme nach „Shitstorm“

Am Donnerstag meldeten sich Trek-Segafredo und Quinn Simmons schließlich in einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort. Der Rennstall betonte, Simmons sei nicht wegen seiner politischen Ansichten suspendiert worden. „Er wurde suspendiert, weil er sich auf Twitter in einer Art und Weise an Gesprächen beteiligt hatte, die wir als unpassend für einen Trek-Athleten empfanden“, erklärte Trek-Segafredo.

Denjenigen, die die Farbe des Emojis als rassistisch empfunden haben, versicherte Simmons wiederum, dass es nicht so gemeint gewesen sei. „Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die dies als Beleidigung empfunden haben, da ich entschieden gegen jede Form von Rassismus bin“, erklärte der Radprofi.

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