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Österreich

NEOS fordern Aufnahme von 100 Kindern aus griechischen Asyllagern

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Die Wiener NEOS wollen 100 Kinder aus den griechischen Asyllagern nach Wien holen. FPÖ-Chef Dominik Nepp ist strikt dagegen – er warnt vor einer weiteren „Zuwanderungswelle“.

Wien. – Geht es nach den NEOS, soll die Stadt Wien 100 minderjährige Asylwerber von den griechischen Inseln einfliegen lassen. Einen entsprechenden Antrag werden die NEOS bei der Gemeinderatssitzung am 31. August einbringen. „Seit Monaten wird einfach weggeschaut, wie tausende Kinder in griechischen Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Oftmals ohne Eltern, krank und allein. Das ist eine Schande für Europa, aber auch für Österreich“, kritisierte der Wiener NEOS-Chef und Klubobmann Christoph Wiederkehr. Er bezeichnete die Aufnahme als „Gebot der Menschlichkeit“, besonders bei verstärkt auftretenden Corona-Fällen in den Lagern.

Außerdem warf Wiederkehr der ÖVP fehlenden Anstand und fehlende Menschlichkeit vor und nahm gleichzeitig die Grünen in die Pflicht.

FPÖ warnt vor Familiennachzug

Die FPÖ lehnt den Vorschlag der NEOS hingegen ab. „Die Forderung von NEOS-Chef Wiederkehr, noch mehr Sozialmigranten aus den Lagern in Griechenland aufzunehmen, zeigt wohin die Reise nach der Wahl gehen wird. SPÖ, Grüne und Neos werden arabische Großfamilien mit großzügigen Geldgeschenken nach Wien locken, die dann dauerhaft das Wiener Sozialsystem belasten werden“, sagte FPÖ-Chef Dominik Nepp in einer Aussendung.

Der Wiener Vizebürgermeister wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Aufnahme von „angeblich Minderjährigen mit dem Hereinströmen weiterer Familienangehöriger verbunden“ wäre. „Nach den Kindern kommen die Eltern, Geschwister, Großeltern, Cousins usw., die dann ebenfalls auf Dauer in Wien bleiben würden und das wollen wir nicht“, warnte Nepp.

Man habe mit „kriminellen und integrationsunwilligen Migranten“ bereits genug Probleme und sollte den Menschen deshalb „vor Ort“ helfen, „damit sie so schnell wie möglich in ihre Heimat zurückkehren können“, forderte der Wiener FPÖ-Spitzenkandidat.

NEOS-Chef Wiederkehr warf Nepp darauf hin vor, eine „menschenverachtende Politik“ zu betreiben und mit „Ängsten“ zu spielen.

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