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Kathedrale von Nantes: Verdächtiger Ruander gesteht Brandstiftung

Stefan Juritz

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Er wurde festgenommen, freigelassen und jetzt wieder inhaftiert. Der 39-jährige Mann aus Ruanda gestand am Wochenende, drei Brände in der Kathedrale gelegt zu haben.

Nantes. – Eine Woche nach dem Brand in der Kathedrale von Nantes hat die französische Justiz einen Tatverdächtigen in Untersuchungshaft genommen. Laut Medienberichten handelt es sich dabei um jenen 39-jährigen Mann aus Ruanda, der bereits kurz nach dem Brand in Polizeigewahrsam gekommen, nach einem Tag allerdings wieder gelassen worden war.

Drei Brände in der Kathedrale gelegt

Nun – eine Woche später – legte der Ruander jedoch ein Geständnis ab. „Er hat vor einem Untersuchungsrichter zugegeben, drei Brände in der Kathedrale gelegt zu haben“, teilte Staatsanwalt Pierre Sennès gegenüber der französischen Zeitung Presse-Océan mit. Der Anwalt des 39-Jährigen erklärte unterdessen, sein Mandant bedauere die Taten sehr: „Das Geständnis war für ihn eine Befreiung.“

Über das Motiv des Mannes, der als Freiwilliger in der Diözese Nantes arbeitet, liegen noch keine offiziellen Informationen vor. Französischen Medienberichten zufolge könnte die Tat allerdings mit einer angeblich abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigung des Ruanders zusammenhängen. Ihm drohen nun bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe in der Höhe von 150.000 Euro.


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3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Michael Buchholz

    26. Juli 2020 at 21:18

    … naja, is klar … 10 Jahre Haft auf Staatskosten mit Rundum- Versorgung und 150k€ Strafe, die er nie im Leben erwarbeiten kann und somit ebenfalls von der Allgemeinheit zu tragen ist…
    Wir brauchen dringend mehr solcher Fachkräfte, damit auch der letzte Depp irgendwann begreift, was hier wirklich abgeht …

  2. Avatar

    Saure Gurke

    27. Juli 2020 at 0:10

    Aber zuererst gelogen wie gedruckt. Sogar die Polizei ist drauf reingefallen und hat ihn wieder laufen lassen. Eines haben diese biederen Gestalten gemeinsam. Im Lügen sind sie Spitze.

  3. Avatar

    Peter Aschbacher

    27. Juli 2020 at 7:58

    Euphemismen wie „Ruander“ sind abzulehnen, die Dinge beim Namen zu nennen.

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