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Standhaft: Baseball-Spieler kniete nicht für „Black Lives Matter“

Stefan Juritz

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Alle Spieler knieten für die „Black Lives Matter“-Bewegung, nur Sam Coonrod blieb stehen. Nach dem Spiel erklärte er, warum.

Zum Auftakt der neuen Baseball-Saison in den USA trafen in der Nacht auf Freitag die San Francisco Giants und die Los Angeles Dogers aufeinander. Kurz vor dem Spiel kam es zu einer Solidaritätsaktion für die „Black Lives Matter“-Bewegung. Beide Mannschaften hielten zusammen ein langes schwarzes Band und knieten sich nieder – nur ein Spieler nicht.

Coonrod: „Ich bin Christ“

Sam Coonrod, Pitcher der Giants, hielt zwar ebenfalls das Band in seinen Händen, blieb jedoch als einziger stehen. „Ich bin Christ“, sagte er nach dem Spiel vor Reportern. Und deshalb könne er vor niemandem außer Gott knien.

Außerdem gab er an, dass er mit mehreren Aspekten der „Black Lives Matter“-Bewegung nicht einverstanden sei. „Ich habe einige Dinge über ‚Black Lives Matter‘ gelesen, denen ich nicht zustimmen kann, etwa, wie sie zum Marxismus neigen und sich negativ zum Konzept der Kernfamilie äußern“, erklärte Coonrod.

Teammanager respektiert Entscheidung

Giants-Teammanager Gabe Kapler, der vor dem Spiel selbst kniete, teilte US-Medien mit, er respektiere Coonrods Entscheidung. Man habe es den Spielern selbst überlassen, wie sie sich verhalten. „Wir wollten sie selbst entscheiden lassen, ob sie stehen, knien oder etwas anderes tun wollten. Das war eine persönliche Entscheidung für Sam“, so Kapler.


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