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Gesellschaft

„Systematischer Rassismus?“: Für Thomas Sowell nur linke „Propaganda“

Stefan Juritz

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Der schwarze US-Ökonom Thomas Sowell hat den Begriff des „systematischen Rassismus“ zurückgewiesen. In der Fox-News-Talkshow „Life, Liberty & Levin“ erklärte der konservative Autor, der Begriff habe keine klare Bedeutung und könne empirisch nicht überprüft werden.

Moderator Mark Levin kam während des Gesprächs auf den Begriff „systematischer Rassismus“ zu sprechen: „Er ist an unseren Universitätsgeländen zu hören, er ist von wohlhabenden und berühmten Sportlern zu hören. Doch was bedeutet das? Und was auch immer das bedeutet, stimmt das denn?“

Für Sowell scheint die Antwort klar zu sein: Anders, als es bei Hypothesen der Fall ist, könne man diesen Begriff nicht näher spezifizieren und testen, da er im Grunde keine wirkliche Bedeutung habe. Die Verwendung der Phrase vom „systematischen Rassismus“ erinnere ihn sogar an die „Propaganda-Taktiken“ im Dritten Reich, wo Propagandaminister Joseph Goebbels gesagt haben soll, die Menschen würden jede Lüge glauben, wenn man sie nur „lange und laut genug“ wiederhole.

Sowell: „Sie erreichen ihr Ziel, wenn andere einknicken“

„“Ich glaube, dass nicht einmal jene Leute, die den Begriff verwenden, eine klare Vorstellung davon haben, was sie damit sagen. Sie erreichen ihr Ziel, wenn andere Leute einknicken und nachgeben“, sagte der 90-jährige Autor, der zu den wichtigsten konservativen Denkern in den USA zählt.

Zudem verwies Sowell darauf, dass linke Aktivisten lediglich behaupteten, Rassen- und Klassenunterschiede hinter sich zu lassen, während sie letzten Endes aber auch nur ihre eigene „Nomenklatur“ und ihre eigenen Hierarchien schaffen würden.


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1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Peter Aschbacher

    14. Juli 2020 at 8:38

    Wie so oft, wenn es um Begriffe (engl.: „concepts“) aus den USA geht, sind Fehlübersetzungen aus dem Englischen mit im Spiel: „Systemic racism“ ist wörtlich mit „systemischer Rassismus“ (nicht „systematischer Rassismus“) oder besser sinngemäß mit „struktureller Rassismus“ zu übersetzen. In meiner jahrelangen Arbeit als Übersetzer englisch-sprachiger Software ins Deutsche habe ich mich immer wieder mit Missverständnissen auseinandersetzen müssen, die ihren Ursprung in solchen Fehlübersetzungen haben. (Ich sollte mal ein Buch darüber schreiben). Abgesehen davon, halte ich die Annahme, dass es in den USA einen „strukturellen Rassismus“ gebe, für propagandistisch motivierten Unsinn und den Begriff „Rassismus“ selbst bzw. seine Anwendung für äußerst fragwürdig.

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