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Gesellschaft

Junge Freiheit startet Petition gegen Gender-Sprache

Stefan Juritz

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Die Petition, die ein Ende der Gender-Sprache fordert, wurde innerhalb eines Tages von mehr als 4.200 Personen unterzeichnet (Stand: 16 Uhr, 4. Juli 2020).

Berlin. – Die konservative Wochenzeitung Junge Freiheit hat die Petition „Nein zum Gender-Deutsch bei Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen!“ gestartet. „Die politisch korrekte Ausdrucksweise, bei der ganz bewusst beide Geschlechter angesprochen werden, damit sich niemand diskriminiert fühlt, nimmt seit Jahren immer ausuferndere Formen an“, heißt es im Text zur Petition.

„Ideologischer Umerziehungsauftrag“

Als Beispiele werden Anreden wie Profex (gendergerecht für Professor) oder das durch eine kurze Pause mitgesprochene Gender-Sternchen genannt. Unter dem Vorwand der „Geschlechtergerechtigkeit“ würden Medien, Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen „lächerliche Sprachgebilde“ (Wolf Schneider) des „Gender-Sprechs“ durchgesetzt werden, kritisieren die Macht der Petition. Damit sei auch ein „ideologischer Umerziehungsauftrag“ verbunden. Mit Verweis auf den Sprachwissenschaftler Prof. Peter Eisenberg wird zudem von einer „Gefahr für die deutsche Sprache“ gesprochen.

„“Wir fordern von den Redaktionen der öffentlich-rechtlichen Sender, den Behörden, Bildungseinrichtungen und Kirchen, umgehend auf ‚Gender-Sprech‘ zu verzichten und zum bewährten Deutsch zurückzukehren!“, lautet das Ziel der Petition. Die Liste mit allen Unterzeichnern soll anschließend an die Intendanten von ARD und ZDF, den Deutschen Städtetag, die Bundesbildungsministerin, den Ratsvorsitzenden der EKD und den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz weiterleitet werden.

Die Petition kann man hier unterzeichnen: „Nein zum Gender-Deutsch!“


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2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Peter Aschbacher

    5. Juli 2020 at 9:29

    In Österreich ist der ORF der penetranteste Träger dieser pathologischen Kommunikationsform. Die ständige Erwähnung von „Hörerinnen und Hörern“ sowie „Wählerinnen und Wählern“ ist eine kafkaesk-zynische Sprachfolter, die an ein post-sowjetisches GULAG mit den ORF-Redakteuren als uniformierte Lageraufseher erinnert, aus dem es kein Entkommen gibt: Wer dem ideologischen Elektrozaun zu nahe kommt, wird von den MGs aus den Wachttürmen der politischen Korrektheit gnadenlos niedergemäht …

  2. Avatar

    Manuela

    5. Juli 2020 at 14:58

    Wenn eine Bezeichnung, dann ist „bürgerlich liberal-konservativ“ bei dieser Zeitung und den Herrn Stein als Herausgeber am zutreffendsten. Konservativ klingt immer noch zu widerständlerisch. Und die JF und Stein sind nun alles andere als widerständlerisch. In der Freund/Feind-Bestimmung gehören sie eindeutig zu den Feinden.

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