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Gesellschaft

Mit AfD-Politiker verwandt: Linksextreme attackieren Restaurant in Leipzig

Julian Schernthaner

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Dass sich der Hass und die Zerstörungswut mutmaßlicher Linksextremisten nicht nur gegen ihre politischen Gegner, sondern auch deren erweitertes Umfeld richten, musste nun eine Pizzeria-Besitzerin in Leipzig feststellen.

Leipzig. – Die bevölkerungsreichste Stadt Sachsens gilt schon seit Jahren als linke Hochburg, insbesondere im Szeneviertel Connewitz sorgen Linksextremisten für regelmäßige negative Schlagzeilen. Nun entlud sich diese Gewaltbereitschaft in einem möglicherweise politisch motivierten Angriff auf ein italienisches Restaurant.

Verwandtschaft zu AfD-Politiker möglicher Angriffsgrund

Wie die Bild berichtet, zerstörten die linken Extremisten in der Nacht auf Montag Fensterscheiben, beschädigten einen PKW und beschmierten die Fassade des Gebäudes. Und es trifft nicht irgendein Restaurant – sondern ein traditionsreiches Gasthaus, das seit Jahrzehnten die heimische Bevölkerung mit seiner Kulinarik begeistert.

Allerdings dürfte der Anschlag weniger die Aktion eines enttäuschten Kunden sein, sondern mit der familiären Beziehung der Besitzerin zu einem AfD-Abgeordneten zu tun haben. Denn die Besitzerin des „Don Giovanni“, selbst eine Witwe, soll eine Verwandte von Siegbert Droese sein. Der patriotische Politiker war selbst bereits mehrfach Ziel linksextremer Anschläge.

Soko LinX ermittelt gegen unbekannte Linksextremisten

Bei der möglicherweise nach der Logik vermeintlicher Sippenhaft verübten Attacke nahmen die Angreifer keine Rücksicht auf Verluste. Denn wie die Junge Freiheit unter Berufung auf das Landeskriminalamt darstellt, stünde etwa das Fahrzeug in gar keiner Verbindung zum Lokal. Dieses haben einfach „zur falschen Zeit am falschen Ort“ gestanden.

Die Ermittlungen in der Causa hat die Soko LinX des LKA übernommen. Diese ließ vorsichtig anklingen, dass man die Täter tatsächlich im linken Spektrum vermutet: „In einer ersten Würdigung der Gesamtumstände kann eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden“, so die Behörde.

Leipzig: Hohe Gewaltbereitschaft unter Linksextremisten

Dass die linksextreme Szene in Leipzig wenige Hemmungen hat, zeigt ein Rückblick. Im Vorjahr wurde etwa die Mitarbeiterin einer Immobilien-Firma an ihrem Wohnsitz verprügelt. Zu Silvester lieferten sich zahlreiche Antifa-Sympathisanten eine Straßenschlacht mit der Polizei, ein Beamter wurde schwer verletzt. Und vor einem Jahr brachen mutmaßliche Linksextreme einem patriotischen Aktivisten und Studenten ohne Vorwarnung in der Uni-Mensa einfach die Nase.

Auch Gastronomen waren in der Stadt bereits eine willkommene Zielscheibe für politische Gewalt. So etwa im November 2018, als es zu einer Attacke auf einen Traditionsgasthof kam, in dem die AfD eine Woche später ihren Kreisparteitag abhalten wollte – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Polizist musste nach Angriff durch mutmaßliche Linksextremisten notoperiert werden (1.1.2020)

Mutmaßliche Linksextremisten überfallen Frau in Wohnung (4.11.2019)

Vermummte attackieren jungen Patrioten in Uni-Mensa (28.6.2019)

Vor Kreisparteitag der Leipziger AfD: Anschlag auf Gasthof (10.11.2018)


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1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Sapperlot

    18. Juni 2020 at 11:55

    Antiautoritäre Erziehung führt dazu, dass die Kinder bei Tisch mit der Hand in die Butter greifen.

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