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Gesellschaft

USA: Adidas will Quote für schwarze Mitarbeiter einführen

Joshua Hahn

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Im Rahmen der aktuellen Debatte um vermeintlich vorherrschenden Rassismus hat sich nun Adidas zu Wort gemeldet. 

Portland, OR/Herzogenaurach. – Zuvor wurde dem Unternehmen ein Mangel an Gleichberechtigung vorgeworfen. Künftig will das Unternehmen diesem Umstand beikommen, indem es eine Quote für Schwarze etabliert.

30 Prozent an Minderheiten vorgeschrieben

Adidas-Chef Kasper Rorsted sprach sich nun für mehr „Gleichberechtigung“ aus. Zuvor hatten Kommentatoren bemängelt, dass diese beim Unternehmen nicht vorherrsche. Exemplarisch dafür war ein offener Brief eines Mitarbeiters auf Instagram, der über eine eigene rassistische Erfahrung erzählte. Nun kündigte der Konzern Änderungen ein.

Konkret soll dies durch eine Quotenregelung geschehen. So will Adidas künftig 30 Prozent der Posten im Unternehmen an Schwarze und Latinos vergeben. Mit dieser Quote ist es laut dem Chef jedoch nicht getan: Zusätzlich wolle man innerhalb des Unternehmens künftig Schwarze mehr in „Entscheidungsprozesse einbinden“.

Adidas: Auch finanzielle Mittel werden aufgestockt

Wie unter anderem die Welt berichtet, will Adidas zudem die finanziellen Mittel im Kampf für die „Gleichberechtigung“ auf rund 20 Millionen US-Dollar aufstocken. Von dem Geld werden unter anderem Stipendien für schwarze Studenten mitfinanziert. Im Brief heißt es abschließend: „Wir verstehen, dass der Kampf gegen Rassismus ein Kampf ist, der kontinuierlich und aktiv geführt werden muss. Wir müssen und werden es besser machen.“

Vorerst betrifft die Regelung vor allem Standorte in den USA. Inwiefern die angekündigten Regeln auch in Europa durchgesetzt werden können und dürfen, ist derzeit jedoch fraglich. Immerhin sieht die demographische Struktur hierzulande völlig anders aus. Was klar ist: Quotenregelungen sind seit Jahren ein beliebter Vorschlag von Interessensgruppen und vor allem linken Politikern, den Arbeitsmarkt zu regulieren.

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