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Gesellschaft

Neues von rechts: Antifa, Corona-Wahnsinn & Black Lives Matter

Stefan Juritz

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Nicht nur in den USA, auch in Deutschland und Österreich wird die Forderung nach einem Antifa-Verbot lauter. Die FPÖ geht mit ihrer Kampagne gegen den „Corona-Wahnsinn“ in die zweite Phase. Und rechte Aktivisten statteten mehreren ‚Black Lives Matter‘-Protesten Besuche ab.

Kampagne: „Jetzt reicht’s! – Allianz gegen den Corona-Wahnsinn“

Vor einem Monat startete die FPÖ ihre Kampagne „Jetzt reicht’s! – Allianz gegen den Corona-Wahnsinn”. Eine dazu gehörige Online-Petition, die eine „Rückkehr zur echten Normalität” fordert, wurde laut Parteiangaben seither von rund 60.000 Bürgern unterzeichnet. Vergangene Woche leiteten die Freiheitlichen die zweite Phase ihrer Kampagne ein, wie FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Tiroler FPÖ-Landeschef Markus Abwerzger bekannt gab:

Freiheitliche Jugend für Antifa-Verbot

US-Präsident Donald Trump sorgte mit seiner Ankündigung, die Antifa-Bewegung als terroristische Organisation einzustufen, für große Aufregung – auch in Europa. In Deutschland und Österreich forderten Politiker von AfD und FPÖ ebenfalls Verbote in ihren Ländern. Beispielsweise erklärte Maximilian Kraus, Obmann der Freiheitlichen Jugend,  die Antifa sei gewaltbereit und werde „seit vielen Jahren in Österreich und ganz Europa verharmlost”. Gerade SPÖ und Grüne, zu denen „enge Verflechtungen” bestünden, würden gemeinsam mit etablierten Medien „linksradikale Gewaltexzesse bagatellisieren”.

Info-DIREKT: Antifa-Verbot nicht notwendig

Info-DIREKT-Chefredakteur Michael Scharfmüller sieht ein Antifa-Verbot hingegen kritisch: „Ich lehne Gesetze, die demokratische Grundrechte einschränken, ab. Um die kriminellen Machenschaften der Antifa wieder auf ein erträgliches Maß einzuschränken, ist ein Verbot der Antifa jedoch auch gar nicht notwendig.“ Stattdessen schlägt er in seinem Kommentar drei Punkte vor, die Regierungen und Behörden beachten sollten:

Antifa: Auf Menschenjagd

Passend zur Antifa-Diskussion veröffentlichte das Freilich-Magazin auf seinem Blog einen Recherche-Beitrag über Antifa-Netzwerke. Der gesamte Artikel erschien ursprünglich in der aktuellen Ausgabe des Magazins:

‚Black Lives Matter‘ in Österreich und Deutschland

Die ‚Black Lives Matter‘-Proteste sind mittlerweile von den USA auch nach Europa übergeschwappt. In Österreich und Deutschland schauten teilweise auch rechte Aktivisten – wohl aus dem Umfeld der Identitären Bewegung – am Rande der Demonstrationen vorbei und brachten ihre eigenen Botschaften an.

In Salzburg etwa brachten Aktivisten an der Demoroute ein Banner mit der Aufschrift „Heuchler“ an. „Während Diskussionen zu Massenmigration unterdrückt & Mordopfer wie Maria Ladenburger als Kollateralschaden einer ‚weltoffenen‘ Gesellschaft gehandelt werden, demonstrieren junge Österreicher wegen eines Todesfalles in den USA. Wir sagen: Ihr seid Heuchler!“, veröffentlichte die Gruppe Kontrakultur Salzburg auf Twitter eine kurze Stellungnahme zur Aktion.

Zuvor hatte es eine ähnliche Aktion in Wien gegeben. Dort platzierten rechte Aktivisten ein Transparent mit der Aufschrift „Our Lives Matter“. Darunter finden sich vier Namen von Personen, die von Migranten getötet wurden.

In Nordrhein-Westfalen hissten Aktivisten indes ein Banner mit der Aufschrift „It’s ok to be white“.

Eine ausführliche, vierteilige Analyse zu den Geschehnissen in den USA veröffentlichte der Publizist und Übersetzer Martin Lichtmesz am Blog der Sezession im Netz.

Laut Gedacht: Trumps Amerika in Flammen

Neue Folge des patriotischen Satire-Formats Laut Gedacht: „Stehen die USA vor einem neuen Bürgerkrieg? Jedenfalls liegen sich Schwarze, Weiße, Antifa-Extremisten und der US-Präsident auf der anderen Seite des großen Teichs mächtig in den Haaren. Aber auch hier in Deutschland bleibt es nicht immer bei einer ‚politischen‘ Auseinandersetzung. Das musste kürzlich ein Stuttgarter Gewerkschafter am eigenen Leib erfahren. Die westliche Welt brennt, könnte man meinen – und Alex und Philip berichten vom Seitenrand.“

Burschenschafter helfen!

Die Tagesstimme und das Freilich-Magazin veröffentlichten einen ersten Zwischenbericht von der Erntehelfer-Aktion der steirischen Burschenschaften. Bisher wurden bei mehreren Hilfseinsätzen knapp 1.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. In wenigen Tagen geht die Aktion weiter mit einem Heuernte-Einsatz.

Kohlmarkt 4

Die aktuelle Folge von Kohlmark 4 beschäftigt sich mit Ibiza, positiven Sexismus und der Frage nach Christoph Pöchingers „Agententätigkeit“ in Fernost.

Neues Buch: „Sprachregime. Die Macht der politischen Wahrheitssysteme“

Erst kürzlich erschien im Manuscriptum Verlag das Buch „Sprachregime. Die Macht der politischen Wahrheitssysteme“ von Michael Esders. In der Buchbeschreibung heißt es: „Michael Esders inspiziert das Schlachtfeld der Begriffe und Metaphern, das sich auf alle Lebensbereiche ausgeweitet hat. Der Literaturwissenschaftler dechiffriert die ‚Wahrheitssysteme‘ (Michael Kretschmer) der deutschen Politik, die sich über alle diskursiven Gepflogenheiten hinwegsetzen. Er entziffert die Narrative der Willkommenskultur und des menschengemachten Klimawandels, in denen Haltungen über den Common Sense, Mythen über Theorien triumphieren.
Das mächtigste Sprachregime der Gegenwart hat die postmoderne Linke etabliert, die das in der Deutung von Texten erprobte Verfahren der Dekonstruktion auf die Politik überträgt. In der ‚Matrix der Differenz‘ stehen alle Formen der Identität und des kollektiven Selbst nicht nur unter Generalverdacht, sondern werden undenkbar. Nur wer das semantische Betriebssystem des Sprachregimes entschlüsselt, kann seine Macht brechen. Dazu möchte dieses Buch beitragen.“

Frisch aus der Druckerei und schon voll mit Notizen. Es gibt Bücher, die kann man nicht nur lesen. Man muss sie…

Gepostet von Manuscriptum am Sonntag, 3. Mai 2020

Mythos Mensch: Interview mit Frank Lisson

Mythos Mensch. Eine Anthropodizee heißt das neue, gerade bei Manuscriptum erschienene Buch des Philosophen Frank Lisson. Er wehrt sich darin gegen den „Gesinnungsdruck“ von links und rechts, um illusionslos das Wesen unserer Gattung in den Blick nehmen zu können. Zu welchen Erkenntnissen er dabei gelangt ist, erklärt er im folgenden Gespräch:

Wir haben Frank Lisson einige Fragen zu seinem neuen Buch MYTHOS MENSCH gestellt. Hier in voller Länge: https://www.manuscriptum.de/interview-mit-frank-lisson

Gepostet von Manuscriptum am Donnerstag, 4. Juni 2020

Weiblich, jung, … traditionell?

Kann man als junge Frau heute überhaupt noch „traditionell“ leben? Und was bedeutet das überhaupt? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich eine junge Patriotin auf ihrem neuen YouTube-Kanal „Freya Rosi“. Das erste Video erschien in der vergangenen Woche:

Marsch für die Familie in Wien

Am 13. Juni findet in Wien der nächste „Marsch für die Familie“ statt, jeder jedes Jahr als Gegenveranstaltung zur „Gay Pride“-Parade veranstaltet wird. Organisiert wird die Kundgebung von der Plattform Familie, der verschiedene Gruppen wie u.a. der Verein PRO VITA, der Wiener Akademikerbund, der Verein Okzident, die Plattform Ärzte für das Leben sowie die Christenpartei Oberösterreich angehören.

Als Redner sind Andreas Laun, Reinhold Eichinger, Alfons Adam, Christian Zeitz und Georg Immanuel Nagel angekündigt. Der „Marsch für die Familie“ beginnt um 14 Uhr am Stephansplatz.


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