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Bremer AfD-Chef Beck erhält verdächtigen Brief mit weißem Pulver

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Am Sonntagabend fand der Landesvorsitzende der AfD Bremen, Peter Beck, einen verdächtigen Brief mit weißem Pulver in der Post. Die Bundespolizei setzte Delaborierer ein. Die Untersuchungsmaßnahmen sind noch nicht abgeschlossen.

Bremen. – Am Sonntagabend fand der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Mitglied der Bremer Bürgerschaft, Peter Beck, verdächtige Post in dem Briefkasten seiner Privatadresse. Es handelte sich um eine an den AfD-Landesvorstand gerichtete Briefsendung, die weiß-bräunliches Pulver sowie einen Brief mit bisher unbekanntem Inhalt enthielt.

Pulverartige Substanz im Briefumschlag

Als Beck den Briefumschlag nichtsahnend öffnete, fiel ihm sofort die pulverförmige Substanz im Briefkuvert auf. Um seine Kinder, Ehefrau und sich selbst keiner weiteren eventuellen Gefahren auszusetzen, brachte er den Brief umgehend in den Gartenbereich seines Hauses und alarmierte die Bremer Polizei. Diese schickte Delaborierer um Sicherungsmaßnahmen durchzuführen.

Der Einsatz dauerte bis in die späten Abendstunden hinein an. Die Briefsendung war zwar an den Landesvorstand der AfD Bremen gerichtet, befand sich jedoch in dem Briefkasten der Privatanschrift des Landesvorsitzenden, da ihm die Post momentan des Öfteren an diese Adresse übermittelt wird.

Nicht der erste Brief dieser Art für die AfD Bremen

Der Brief vom gestrigen Abend ist nicht der erste dieser Art für die AfD Bremen. Bereits Anfang März erhielt sie eine ähnliche Sendung in ihre Landesgeschäftsstelle. Damals entpuppte sich das weiße Pulver als harmlose Substanz. Im Briefumschlag vom März befanden sich neben dem Pulver ein Ausdruck eines Stickers mit der Abbildung Adolf Hitlers, der sich mit einem Kopfschuss selbst richtet und darunter stehendem Aufruf: „Follow Your Leader“.

Obwohl Anfang dieses Jahres auch schon andere Parteien Bremens ähnliche Briefe mit weißem Pulver erhielten, lag nicht zuletzt mit der Beilegung dieses Ausdrucks damals für die AfD Bremen die Vermutung nahe, dass die Briefsendung aus dem Linksextremen Milieu stammte. Auch bei der gestrigen Sendung bliebe dieser Verdacht bestehen, so der Landesvorsitzende.

Beck: „Konkrete Bedrohungslage gegen Landesverband“

Dies sei kein harmloser Scherz, teile Peter Beck der Tagesstimme mit. Der Landesvorsitzende geht von einer konkreten Bedrohungslage gegen den Bremer AfD-Landesverband aus. Ein möglicher Zusammenhang zum ersten Brief liegt nahe. Genaue Angaben zum Inhalt des gestrigen Briefes und möglichen Hintergründen könne man aber erst machen, wenn die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen sind.

Bremer Medien schweigen

Bezeichnend sei für den Landesverband Bremen, dass die lokalen Medien bis jetzt zu der verdächtigen Briefsendung gegen die AfD schweigen würden. Eine Pressemitteilung sei umgehend an alle relevanten Redaktionen in und um Bremen ergangen, so Peter Beck. Es sei befremdlich, dass Vorfälle dieser Art bei einer demokratisch gewählten Partei geschehen könnten, ohne dass es seitens der Presse für nötig erachtet werde, ihrer Pflicht nachzukommen und die Öffentlichkeit über derlei Geschehnisse zu informieren.

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