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Gesellschaft

Antifa veröffentlicht Stadtkarte zur „praktischen Entnazifizierung“

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Unter dem Motto „Frankfurt entnazifizieren!“ veröffentlichten Linksextreme letzte Woche eine Karte der Stadt Frankfurt am Main, auf  der Namen und Adressen von Politikern, Parteibüros sowie verschiedenen Vereinen und Privatpersonen aufgezeigt wurden. 

Frankfurt am Main. – Letzte Woche nahm die lokale Antifa den 8. Mai offenbar als Anlass, um zur „praktischen Entnazifizierung“ aufzurufen. Es gäbe noch einiges zu tun, heißt es auf ihrer Internetseite. „Keine Akzeptanz für Nazis! Kein Platz für Nazis und rechtes Gedankengut in Behörden, im Betrieb, im Alltag und auf der Straße! Praktische Entnazifizierung jetzt!“, fordern die Linksextremen.

Stadtkarte als „kleinen Anreiz“ zur „praktischen Entnazifizierung“

Ihrem Aufruf beigefügt haben die Akteure der Antifa eine Stadtkarte, auf der Namen und genaue Adressen von Politikern der AfD sowie von Parteibüros der AfD, CDU und FDP verzeichnet sind. Auch Privatpersonen mit den Vermerken „Rassist/AfD“, „Identitäre Bewegung“ oder „christlicher Fundamentalist“ sind zu finden. Des Weiteren werden mehrere Studentenverbindungen und das Erste Polizeirevier aufgelistet, unter letzterem ist „NSU 2.0“ zu lesen. Die Karte solle einen „kleinen Anreiz“ für die „praktische Entnazifizierung“ bieten, so die Linksextremen. Die auf der Karte aufgeführten Akteure werden detaillierter in der dazugehörigen Legende beschrieben. Zu finden ist die besagte Karte auf einer Website der „Antifa United Frankfurt“ sowie auf deren Facebook-Seite.

AfD-Landessprecher: „Aufruf zu Straftaten“

Der Landessprecher der hessischen AfD, Klaus Herrmann, übte in einer Presseaussendung scharfe Kritik: „Die Antifa setzt wieder einmal demokratisch legitimierte konservative Positionen und deren Vertreter mit Rassismus und Antisemitismus und Nationalsozialismus gleich.“ Es sei besonders perfide, den 8. Mai für diese abstrusen Gedanken zu benutzen und mit einem Orts- und Personenregister einen „Anreiz“ zu „praktischer Entnazifizierung“ zu schaffen. „Das ist nicht mehr und nicht weniger als der Aufruf zu Straftaten“, so Herrmann weiter. Die Antifa wolle mit dieser Methode Angst verbreiten und demokratische Parteien, staatliche Institutionen und Personen markieren, um sie zu verunsichern und dadurch ihre politische Arbeit zu beeinträchtigen. „Die Antifa gehört als kriminelle und die Demokratie gefährdende Vereinigung nicht nur vom Verfassungsschutz beobachtet, sondern verboten“, fordert der AfD-Politiker. „Denn wer Menschen zu Zielscheiben macht, hat den demokratischen Diskurs verlassen.“

Polizei will keine weiteren Angaben machen

Die Frankfurter Polizei teilte unterdessen auf Nachfrage der Jungen Freiheit mit, dass die Internetseite den Behörden bekannt sei. Aus „ermittlungstaktischen Gründen“ könne man aber keine weiteren Angaben machen. Sowohl die Internetseite der Antifa, auf welcher zur „praktischen Entnazifizierung“ aufgerufen wird, als auch die Stadtkarte mit den veröffentlichen Namen und Adressen sind bis heute weiterhin online abrufbar und als Download frei verfügbar.

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