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Österreich

Haimbuchner: „Patriotismusprinzip bei Aufträgen aus Steuergeld“

Stefan Juritz

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Unter dem Motto „Österreich zuerst!“ fordert Oberösterreichs FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner eine besondere Unterstützung für heimische Betriebe und Unternehmen.

Linz. – Die heimischen Betriebe und Unternehmen sind von  der Corona-Pandemie stark betroffen. Um die Lage für die heimische Wirtschaft etwas zu entspannen, hat Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) ein „Patriotismusprinzip“ bei der Vergabe von Aufträgen aus Steuergeld gefordert. „Der nationale Schulterschluss, den die Bundesregierung richtigerweise ausgerufen und eingemahnt hat, muss dem gesamtgesellschaftlichen Wohle Österreichs dienen und somit auch die Belange der heimischen Unternehmen umfassen. Bei der Vergabe von Aufträgen aus Steuergeld und staatlichen Förderungen muss daher gelten: ‚Österreich zuerst!‘“, so Haimbuchner in einer Aussendung am Sonntag.

Schreiben an Bundesministerin Gewessler

Der Landeshauptmann-Stellvertreter kündigte weiters an, bei bei der Bundesministerin für Innovation und Technologie, Leonore Gewessler (Grüne), für dieses „Patriotismusprinzip“ und die Unterstützung der innovations- und forschungsfokussierten Unternehmen in Oberösterreich zu werben. „Oberösterreich steht zu seiner Industrie und den heimischen Produktionsstandorten. Es liegt mir viel daran, dass Industrie und Wirtschaft dort stattfinden, wo die oberösterreichischen Fachkräfte verwurzelt sind – also nicht in China, Russland oder dem Silicon Valley. Was Oberösterreich zum Motor der heimischen Exportwirtschaft und zur Herzkammer der österreichischen Industrie gemacht hat, war der Vorsprung durch Innovation – den wollen wir weiter ausbauen“, so Haimbuchner.

Deimek: „Auch wirtschaftliche Zukunft sichern“

Zuvor hatte sich Haimbuchners FPÖ-Kollege, der Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek, in einem Schreiben an die beiden Spitzen der oberösterreichischen Landesregierung gewandt. Darin betonte er die Wichtigkeit von Unternehmen „die nicht nur Zukunftstechnologien erforschen und entwickeln, sondern die selbst einen essentiellen Teil der wirtschaftlichen und unternehmerischen Zukunft Österreichs verkörpern“. Zahlreiche dieser Unternehmen seien in Oberösterreich angesiedelt. „Ich bin mir darüber im Klaren, dass die etablierte Industrie als Träger von zahlreichen Arbeitsplätzen und immenser Wirtschaftskraft in der Krise im besonderen Maße auf staatliche Hilfen angewiesen ist“, so Deimek. Dennoch müssten seiner Ansicht nach „auch jene kleineren, dafür aber hochgradig innovativen Unternehmen im Bereich der Zukunftstechnologien“ ebenfalls dringend unterstützt werden: „Es ist jetzt nicht nur wichtig, die wirtschaftliche Gegenwart zu stützen, sondern auch die wirtschaftliche Zukunft zu sichern – eine Zukunft, die in eben diesen Betrieben steckt.“

1 Comment

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  1. Avatar

    Zickenschulze

    23. März 2020 at 4:15

    Unter dem Motto „Österreich zuerst!”

    Ist den Leuten doch sch.egal. Sonst hätten sie nie für die gegenwärtige Regierung votiert.
    Wohlwollend, korrekt gedacht. Erfährt aber bis dato keine durchschlagende Resonanz von der Gegenseite.
    Oder liegt im Volke Bleedheit gepaart mit dekadentem Opportunismus auf breiter Front vor?

    Der Dunst von Leere aus der Demontage eines gesunden Nationalbewusstseins in den Köpfen der Leute liegt messbar in der Luft.
    Man soll die Hoffnung einer Trendumkehr zwar nie aufgeben und die Umstände zeigen zur Stunde genauestens auf worauf blindes Nachlaufen illusorischen Größenwahns höher, weiter schneller, nach mir die Sintflut; ich, ich, ich hinausläuf.
    Entscheiden tut aber immer noch die Mehrheit, wer an die Schalthebel der Macht kommt. Ausgang zweifelhaft.

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