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Gesellschaft

Deutschland: Rundfunkbeitrag wird um 86 Cent erhöht

Joshua Hahn

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Die Ministerpräsidentenkonferenz einigte sich am Donnerstag auf eine Erhöhung der Zwangsabgabe um 86 Cent.

Berlin. – Nachdem in den letzten Monaten bereits mehrere Medienvertreter öffentlich eine Erhöhung der Rundfunkgebühren gefordert hatten, wurde diese nun bei einer Konferenz beschlossen.

18,36 Euro ab 2021

Wie unter anderem die „Junge Freiheit“ berichtet, einigten sich die Minister auf eine Erhöhung der Zwangsabgabe. So müssen die bundesdeutschen Bürger ab dem kommenden Jahr 18,36 Euro für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bezahlen. Dies entspricht einer Steigerung um 86 Cent. Malu Dreyer (SPD), Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer, rechtfertigte die Steigerung nach der Konferenz mit den vermeintlich „großen Herausforderungen“, welche den Anstalten aufgrund der „digitalen Transformation“ bevorstünden.

Den Beitrag zu erhöhen sei deshalb eine „verfassungsrechtliche Verpflichtung“, welcher man nachkommen müsse, um den Rundfunk zukunftssicher aufzustellen. Der Gesamtertrag der Gebühren belief sich laut dem Statistikportal „Statista“ im Jahr 2018 auf circa 8,01 Milliarden Euro. Den größten Anteil des Gesamtertrages erhielt das ZDF.

 

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    15. März 2020 at 0:03

    „Malu Dreyer (SPD), Vorsitzende der Rundfunkkommission der Bundesländer, rechtfertigte die Steigerung nach der Konferenz mit den vermeintlich „großen Herausforderungen“, welche den Anstalten aufgrund der „digitalen Transformation“ bevorstünden.“
    Ja, die grossen Herausforderungen kosten halt Geld – gemeint ist aber keineswegs die digitale Transformation, sondern vielmehr die „verfassungsrechtliche Verpflichtung“.
    Jeder, der noch alle beisammen hat, weiss, dass damit die medienwirksame Hetze gegen rechts gemeint ist…!
    (Geschickt formuliert, Frau Dreyer!)

  2. Avatar

    Klasube

    15. März 2020 at 0:14

    Wenn ich mich nicht verrechnet habe, entspricht die Erhöung ca. 4,9% oder ca. 400.000.000 € (400 Mio). Gespart wird woanders, nur nicht bei uns! Richtig, Frau Dreyer?
    Andererseits – wenn man dafür wieder zu dem verfassungsmäßigen Auftrag der Ausgewogenheit und Transparenz zurückkehren würde, wäre es mir die 86 Cent wert…!

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