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Gesellschaft

Xavier Naidoo: „Auch meine Familie kam als Gast nach Deutschland“

Monika Šimić

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Am Mittwochnachmittag bezog Xavier Naidoo Stellung zu dem Video „mit dem Text aus dem Jahre 2018“ und wies die Rassismusvorwürfe gegen sich zurück.

Nachdem heute ein Video des deutschen Sängers Xavier Naidoo in den sozialen Netzwerken für reichlich Aufsehen und Diskussion gesorgt hatte, wies der Sänger Rassismusvorwürfe gegen sich vehement zurück und reagierte damit auf die Debatte um das kurze Video „mit dem Text aus dem Jahre 2018“, wie es auf seiner offiziellen Facebook-Seite hieß. Dort schrieb er auch, dass seine Aussagen absolut falsch interpretiert worden seien. Zu den Hintergründen und der Entstehung des Videos äußerte er sich aber nicht.

Xavier Naidoo hat ganz entschieden Vorwürfe wegen eines in den Sozialen Medien zirkulierenden Kurz-Videos mit einem Text…

Gepostet von Xavier Naidoo am Mittwoch, 11. März 2020

Kritische Textzeilen

Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit seien ihm völlig fremd, auch wenn er sich zuweilen emotional künstlerisch äußere, hieß es in dem Facebook-Beitrag weiter. „Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander“, wurde der Sänger dort zitiert. Das bedeutet für ihn aber auch, dass alle in der Verantwortung seien, wachsam gegenüber Angriffen auf ein friedliches Miteinander aller Menschen zu sein, „egal aus welcher politischen Richtung und ungeachtet der Herkunft“.

In dem Video, das heute in den sozialen Medien die Runde machte, hieß es unter anderem: „Ich hab’ fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt, dann muss ich harte Worte wählen. Denn keiner darf meine Leute quälen.“

An Recht und Moralvorstellungen gehalten

In seiner Stellungnahme auf Facebook schrieb Naidoo weiter: „Auch meine Familie kam als Gast nach Deutschland und hat sich natürlich an Recht und Moralvorstellungen des Gastgebers gehalten. Diese Selbstverständlichkeit sollte für alle gelten – auch wenn nur ein sehr kleiner Teil dies missverstanden hat.“ Was oder wen genau er damit meint, präzisierte der Sänger nicht, sondern schrieb weiter: „Aber gerade dieser kleine Teil belastet alle anderen, die hierdurch in ‚Sippenhaft‘ genommen und durch eine erschreckende Zunahme an Gewaltakten in Gefahr gebracht werden.“

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