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Wirtschaft

Coronavirus-Sorge bringt schwarzen Tag an den Börsen

Julian Schernthaner

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An wichtigen Aktienmärkten gab es am Montag rekordverdächtige Verluste. Viele Anleger sorgen sich über die nähere Zukunft der Wirtschaft. 

Frankfurt/New York – Jetzt hat die Vorsicht auch die Börsen erreicht, diverse Aktienindizes befanden sich zu Wochenbeginn im Sturzflug. Sowohl der US-amerikanische Leitindex Dow Jones als auch sein deutsches Pendant DAX verloren beinahe acht Prozent. Für Letzteren bedeutet das den schlimmsten Tagesverlust seit den 9/11-Vorfällen. In New York setzte man der Tagesschau zufolge sogar kurzzeitig den Handel aus.

Trotz niedrigem Ölpreis: Unruhe an den Börsen

Es gibt keine wichtige Börse, welche dem weltweiten Abwärtstrend trotzte. Auch London und Paris hatten katastrophale Tagesabschlüsse mit über sieben bzw. über acht Prozent minus; dasselbe passierte in Australien. In Tokio und Hongkong waren die Verlust mit circa vier und etwas mehr als fünf Prozent überschaubar, aber trotzdem bemerkenswert. Die nunmehr rasante Ausbreitung des Coronavirus gilt als Hauptgrund für die plötzlichen Einbrüche an den Aktienmärkten.

Das Minus war umso bedeutsamer, weil bereits in der Früh der Ölpreis um etwa ein Drittel eingebrochen war. Normalerweise bedeutet dies in absehbarer Zeit eine Beruhigung auf den Märkten, die Anleger wittern ihre Chance. Am Montag half auch das nichts – die Sorge vor einer weltweiten Rezession ließ keine Entspannung aufkommen, verstärkte die umgreifende Panik sogar noch.

Kryptowährungen brachen ein – Goldpreis stabil

Interessant ist hierbei, dass am Montag kaum eine Anlageart wirklich vor dem schwarzen Tag vollständig gefeit war. So fiel die Kryptowährung Bitcoin (BTC) seit Sonntag um fast zehn Prozent auf mittlerweile 7.878 US-Dollar (ca. 6.950 Euro). Auch Altcoins wie Ethereum (ETH), Ripple (XRP) oder IOTA (MIOTA) mussten teils empfindliche Einbußen zwischen neun und zwölf Prozent hinnehmen. Damit hat vorerst eine Trendumkehr eingesetzt, die Kursgewinne von Jänner und Februar sind vorerst Makulatur.

Bemerkenswert ist unterdessen, dass nicht einmal der Goldkurs vom üblen Aktientag profitieren konnte. In der Vergangenheit sorgte die Krisensicherheit des Edelmetalls in der Regel dann für Preisanstiege, wenn die Märkte litten. Zwar brach Gold nicht ein und bewegt sich weiterhin nahe am Kurshoch von über 1.650 Dollar. Der erwartete Anstieg blieb allerdings aus. Beobachter attestieren dem Goldpreis allerdings noch weiteres Potenzial nach oben.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Widerstand.

    10. März 2020 at 12:15

    Das sog. Coronavirus ist weniger schädlich als das normale Grippevirus. Das, was jetzt passiert ist KRANK. Es ist der Testlauf für ganz etwas anderes. Mit dem Coronavirus kann man fast ALLES argumentieren.
    DAS CORONAVIRUS IST SCHULD:
    1. …dass das sowieso kaputte Finanzsystem kaputt ist und daher wieder
    2. von den Bürgern Geld gebraucht wird.
    3. Das Bargeld abgeschafft gehört, weil es natürlich solche Viren verbreitet.
    4. Wir eine Weltregierung benötigen, da die anstehenden Probleme nur weltweit gelöst werden können, so wie die Klimalüge, das Coronavirus, usw.
    usw.
    Ich warte nur darauf, bis jemand „herausfindet“, dass Herr Trump Schuld ist, auch das werden diese Eliten noch zustande bringen.
    WIDERSTAND. GEWALTFREI.

    • Avatar

      Zickenschulze

      11. März 2020 at 13:38

      Die Klimahysterie dürfte vom Corona-Virus besiegt worden sein.

  2. Avatar

    Widerstand.

    10. März 2020 at 12:41

    Guter Beitrag von OJ:
    https://www.youtube.com/watch?v=ChYNdj0nmRY
    WIDERSTAND. GEWALTFREI.

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