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Deutschland

„Advent Advent, ein Bulle brennt“: AfD fordert Rücktritt von Justizministerin

Joshua Hahn

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„Wer es jemals in seinem Leben toll fand, dass Polizisten brennen, kann die Justiz nicht anführen“, meint der sächsische AfD-Fraktionsvize Wippel.

Dresden. – Sachsens Justizministerin Katja Meier (Grüne) war in den 90er-Jahren Mitglied einer Musikgruppe, die unter anderem über „brennende Bullen“ sang. Vor dem Hintergrund der neuesten linksextremen Gewalttaten in Connewitz an Silvester fordert die AfD nun den Rücktritt der Politikerin.

„Hurra, der Mai ist da“

Im Lied „Hurra, der Mai ist da“ (Lied auf YouTube abrufbar) der Harlekins heißt es: „Advent, Advent, ein Bulle brennt. Erst 1, dann 2, dann 3.“ Die ehemalige Bassistin der Band ist niemand geringeres als die aktuelle Justizministerin Sachsens, Katja Meier. Auf Anfrage der „Bild“ erklärte diese, sie habe „immer gesagt“, dass sie nicht alle alten Texte der Musikgruppe teilen würde. Sie verurteile „jegliche Form von Gewalt“. Diese sei durch „nichts zu rechtfertigen“.

Vor dem Hintergrund der neuesten linksextremen Ausschreitungen in Connewitz an Silvester fordert die AfD-Fraktion Sachsens den Rücktritt der grünen Politikerin. In der Nacht zum neuen Jahr war es in Leipzig zu mehreren linksextremen Angriffen auf Polizisten gekommen. Ein Beamter musste nach einem Angriff mit Pyrotechnik operiert werden – Die Tagesstimme berichtete.

AfD fordert Rücktritt

Der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Sachsens, Sebastian Wippel, sagte laut Bericht des „MDR“: „Wer es jemals in seinem Leben toll fand, dass Polizisten brennen, kann die Justiz nicht anführen.“ Der AfD-Politiker frage sich wie eine solche ehemalige oder aktuelle Befürworterin von Gewalt gegen Polizisten“ zur Justizministerin ernannt werden könne. 

Die CDU gab wiederum lediglich an, dass es sich um eine „Angelegenheit der Grünen“ handele. Aus der sächsischen WerteUnion waren jedoch auch deutlich kritischere Worte gegenüber der Justizministerin zu hören.

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    3. Januar 2020 at 13:39

    Soso, diese Dame teilte also nicht alle Texte ihrer Gruppe, aber den Bass hat sie auch zu diesem widerlichen Dreckstext bearbeitet, oder?. Ich möchte nicht wissen, welche Kreaturen dazu gegrölt und gejubelt haben und in welchen Positionen diese Typen heute sind.
    Es haben auch ganz sicher nicht alle Deutschen den Massenvernichtungswahn der Nazis an den Juden geteilt, aber dann wurde ein ganzes Volk in Mithaftunbg genommen. Und das sogar noch fast 75 Jahre nach dem Ende der Nazi-Diktatur. Siehe dieser dreckige Nazi-Oma Spruch mit seinen 1700 likes.
    Wer hatte denn nun wohl die besseren Chanchen, Konsequenzen zu ziehen, ein in der großen Masse unterdrücktes Volk oder eine musizierende Bassistin?
    Als nach dem Mord in Chemnitz irgendwo im langen Protestzug möglicherweise einige Rechtsradikale sowie ein bekloppter linker Vogel mit seinem Hitlergruß mitliefen, der obendrein, und das auch noch lange nach Bekanntwerden seiner wahren Identität, als vermeintlicher Vorzeigenazi dutzendfach über alle Bildschirme lief, hätten natürlich anständige Bürger den Zug sofort verlassen müssen. So jedenfalls lautete der Vorwurf der „Anständigen.“
    Wer im Leben mit zweierlein Maß misst sät Hass und spaltet das Volk.

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