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Gerichtsurteil: „Sea-Watch 3“ darf wieder auslaufen

Joshua Hahn

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Nachdem Carola Rackete mit dem NGO-Schiff verbotenerweise in Lampedusa anlegte, wurde das Schiff von den italienischen Behörden vorerst beschlagnahmt.

Palermo. – Das Gericht entschied nun, dass die Besitzer das als Beweismittel beschlagnahmte Schiff wieder zurückerhalten. Das Verfahren gegen die mittlerweile für die linksradikale Gruppierung Extinction Rebellion tätige Ex-Kapitänin der Sea-Watch 3 läuft hingegen weiter.

Dank an „Solidarität der Zivilbevölkerung“

Gegenüber dem Spiegel sagte eine Sprecherin von Sea-Watch, dass es Salvinis angeblich „rassistische Gesetze“ seien, welche „geltendes Recht aushebeln und nicht unsere Rettungsaktionen“. Vor etwa einem halben Jahr steuerte Carola Rackete die „Sea-Watch 3“ trotz Verbots von Seiten der italienischen Behörden in den Hafen Lampedusas. Bei der Einfahrt rammte sie ein Polizeiboot. 

Unlängst wurde das Schiff unter deutscher Flagge registriert, da die Niederlande laut der NGO ihrer Verantwortung als Flaggenstaat nicht nachgekommen sei – die Tagesstimme berichtete

NGO will wieder in See stechen

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gab die NGO Sea-Watch bekannt, baldestmöglich wieder in See stechen zu wollen. Man bereite sich bereits darauf vor, die „Rettungsoperation so schnell wie möglich wieder aufzunehmen“.

Die Organisation sieht das Gerichtsurteil als Bestätigung. So sei ihre Arbeit trotz der „langen Geschichte der Kriminalisierung, Einschüchterung und Blockade“ rechtmäßig. Johannes Bayer, Vorstandsvorsitzender der NGO, ging noch weiter und gab an, man gehöre zu den „Einzigen“, welche sich an Gesetze halten. 

1 Comment

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  1. Avatar

    Klasube

    20. Dezember 2019 at 21:10

    „…dass es Salvinis angeblich „rassistische Gesetze” seien, welche „geltendes Recht aushebeln und nicht unsere Rettungsaktionen“.
    Das ist eben genau das Problem, wenn geltendes Recht nicht forciert und umgesetzt wird!
    Dann glauben Leute wie Rackete, dass das, was sie machen „Recht“ sei. Wenn der Staat auf sein Gewaltmonopol verzichtet – ja, sich nicht einmal klar positioniert – dann überläßt er anderen die Deutungshoheit. Überläßt die Bevölkerung sich selbst. Da, wo es weder moralische noch tatsächliche Grenzen gibt, ist dem Chaos Tür und Tor geöffnet. Und es komme mir bitte keiner, der mir erzählen will, dass es moralisch sei, Menschen mit falschen Vorstellungen ins tödliche Risiko der „Seenotrettung“ zu locken…!

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