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Österreich

FPÖ schließt Strache aus!

Stefan Juritz

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Es ist nun tatsächlich geschehen: Die FPÖ hat ihren Ex-Obmann Heinz-Christian Strache ausgeschlossen.

Wien. – Bei der heutigen Pressekonferenz am Freitagnachmittag hat FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer den Parteiausschluss von Heinz-Christian Strache verkündet. „Für uns ist es eine Befreiung, weil damit Ibiza für uns Geschichte ist und wir damit die Zukunft blicken können“, sagte Hofer vor Journalisten. Man wolle nun eine „seriöse, stabile und rechtskonservative Partei ohne Skandale und Personenkult sein“.

Parteischädigendes Verhalten

Laut Angaben des Wiener FPÖ-Chefs Dominik Nepp wurde der Strache-Ausschluss heute Mittag vom Landesparteivorstand einstimmig beschlossen. Zuvor hatte am Vormittag das Parteigericht getagt, um über die Causa Strache zu beraten. Bereits dort entschied man sich einstimmig für den Ausschluss Straches und empfahl dies dem später tagenden Landesparteivorstand. Zur Sitzung des Parteigerichts war auch Strache geladen, um dort Stellung nehmen zu können. Der Ex-Parteichef sei jedoch nicht erschienen, sondern habe nur einen eingeschriebenen Brief an das Gremium geschickt.

Strache bald im Wiener Gemeinderat?

Die weitere politische Zukunft von Strache ist noch nicht ganz klar. Jedoch deutet aktuell alles auf eine Rückkehr – spätestens – zur Wien-Wahl 2020. Erst gestern verließen drei Wiener Gemeinderäte den FPÖ-Klub und gründeten gemeinsam die „Allianz für Österreich“ (DAÖ) – Die Tagesstimme berichtete. Strache könnte dort nun beitreten und sogar in den Gemeinderat nachrücken. Dafür müsste nur einer der drei Strache-Getreuen sein Mandat zurücklegen und damit Platz machen.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    13. Dezember 2019 at 17:56

    Begründung: Man wolle eine . . . . . sein.
    Das ist dem Höfer und seinen Kumpanen aber reichlich spät eingefallen.
    Dazu hätte man, um ehrlich zu sein Jahre früher aus einem internen Putsch
    heraus handeln müssen.
    Strache ist gesetzlich noch nicht verurteilt.
    Wenn jeder wegen zu großem Mundwerk den Hut nrehmen müsste,
    wären die Parlamente leer.

  2. Avatar

    Zickenschulze

    13. Dezember 2019 at 21:29

    „Man wolle eine Partei ohne Personenkult sein“

    Wie kann man so eine Aussage über die Lippen lassen?
    Leute, die sowas verkünden würde ich nie wählen.
    Das ist fern jeder Realität.
    Personenkult entsteht wenn sich jemand überzeugend hervorhebt. Wollen sie nun Leuten verbieten sich um jemanden zu scharen, sich nach jemandem auszurichten, den sie selbst lieben?
    Wollen sie nun alle, die anderen voraus sind um einen Kopf kürzer machen?
    Also Angleichung nach unten.
    Ein fatales Zeichen, das der FPÖ Club jetzt setzt. Es signalisiert die Freiheitlichen als eine Trendsetter-Partei. Zeichen von Schwäche.
    Unwählbar, nach so einer Aussage.

  3. Avatar

    Gerald

    13. Dezember 2019 at 22:24

    Heißt das, dass von jetzt an von allen Parteimitgliedern der FPÖ die Einkommensverhältnisse und Zuwendungen, sowie deren Verwendungszwecke regelmäßig veröffentlicht werden, also auch von Seidentuchträger Hofer?!

  4. Avatar

    Widerstand.

    14. Dezember 2019 at 11:00

    Hofer und Kickl sind politisch TOT. Haimbuchner und Abwerzger sind sowieso politische NULLNUMMERN. Nepp ein billiger HANDLANGER. Damit haben diese Herren die rechte Sache VERRATEN, denn es wird allen SCHADEN. Die Links-GrünInnen können sich KURZFRISTIG freuen.
    Es geht ja bekanntlich um INHALTE und AUFBAU VON STRUKTUREN im Bereich der MEDIEN und POLITIK, sollte es zumindest, da haben Hofer und Kickl, wie auch Strache bisher, komplett VERSAGT, da sollte man sich von 27 Prozent nicht täuschen lassen, das hatte auch schon Haider erreicht. Ohne konsequente Verfolgung von INHALTEN und STRUKTUREN gibt es LANGFRISTIG KEINEN ERFOLG. Hofer und Kickl machen die Fehler weiter, die sind offenbar zu DUMM. Man kann nur hoffen, dass die neue Gruppe oder ANDERE GRUPPIERUNGEN die Dinge RICHTIG machen.

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