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Gesellschaft

Holzkreuz vor Praxis: Wüste Drohung gegen AfD-Politikerin Baum

Julian Schernthaner

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Mutmaßliche Linksextremisten deponierten ein grausige Botschaft vor der Zahnarztpraxis der AfD-Landtagsabgeordneten Christina Baum.

Lauda-Königshofen. – Am Mittwochmorgen befindet sich vor der Gemeinschaftspraxis, welche Christina Baum (63), im Zivilberuf Zahnärztin, gemeinsam mit ihrem Mann betreibt, ein Objekt mit einer unfassbaren Drohung: Mutmaßliche Linksextremisten stellten dort ein Holzkreuz ab, welches nahelegt, dass der Politikerin nach deren Wunsch ein baldiges Ableben drohe.

Baum: „Hass politischer Gegner trägt Früchte“

Dieses trägt nämlich eine besorgniserregende Botschaft. „Es ruhe in Unfriede / Nazihure Baum“ steht dort geschrieben. Dazu gesellt sich die Drohung, dass nach ihr „bald kein Hahn mehr“ krähen würde. Als Datum ihres voraussichtlichen Todes erwähnt die beunruhigende Requisite den Silvesterabend diesen Jahres. Bekennerschreiben ist vorerst allerdings noch keines aufgetaucht.

Dem politischen Mitbewerber attestiert sie eine Mitverantwortung für den Angriff auf ihre Person. Auf Facebook schrieb sie: „Der Hass unserer politischen Gegner trägt Früchte.“ In den ersten drei Stunden wurde der Beitrag über 500-mal geteilt. Baum war Erstunterzeichnerin der Erfurter Resolution und gilt Beobachterin zufolge als Sympathisantin des nationalkonservativen „Flügels“ um Björn Höcke.

Bereits mehrfach Anschläge auf Wahlkreisbüro

Es ist nicht das erste Mal, dass Baum leidvolle Bekanntschaft mit linker Gewalt machen muss. Erst im Oktober verübten militante Antifaschisten einen Farbanschlag auf ihr Wahlkreisbüro in Tauberbischofsheim – und bekannten sich auf dem einschlägigen Portal Indymedia zur Tat. Im Schreiben kündigen die Tatverdächtigen zudem mögliche ‚Hausbesuche‘ an ihrer Wohnadresse an.

Schon im Mai 2018 hatten Linksextremisten die Stiege und den Gehsteig vor ebendieser Einrichtung beschmiert, Baum dabei als „rechte Hetzerin“ tituliert. Hauptgrund für die damalige Attacke war die Teilnahme Baums an den „Kandel ist überall“-Demos. Die Kundgebungen erinnern an die gewaltsame Tötung einer Jugendlichen durch einen afghanischen Asylwerber im Dezember 2017, Baum ist Mitbegründerin der Initiative.


Mehr zum Thema Linksextremismus finden Sie hier.


Aktualisiert (4.12.19 12:47 Uhr): Eine frühere Version des Artikels behauptete, dass Baum das Holzkreuz selbst vorfand. Tatsächlich ist dieser Umstand vorerst nicht vollends geklärt.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    4. Dezember 2019 at 12:10

    Auch hier wird wieder einmal deutlich, wie mit unterschiedlichem Maß gemessen wird: während bis heute der (Mini-) Galgen bei einer Veranstaltung von Pegida argumentativ immer wieder hervorgeholt wird, sind die Linksfaschisten keinen Deut besser.
    Es ist bedauerlicherweise nur noch eine Frage der Zeit, wann sich auch sonst nicht gewaltbereite Patrioten gewaltsam zur Wehr setzen…!
    (Die weitere Entwicklung in dieser Sache bleibt interessant und spannend.)

  2. Avatar

    Samuel

    4. Dezember 2019 at 20:18

    Das Foto stammt wohl von Indynedia der Honepage der Links terroristischen Antifa, DIE komischer weise immer noch online ist…

    Das Abschalten von indymedia verhindern die Deutschen Geheimdienste, „Staatsschützer“ seit 20 Jahren, unter Kontrolle und auf Befehl der Innensenatoren, meist den Parteien SPD und Grüne angehörend!

    Nun versteht man auch, warum Donald Trump die Antifa als terroristische Organisation einstuft.

    Dr. Baum AfD:

    https://dr-christina-baum.de

    • Julian Schernthaner

      Julian Schernthaner

      4. Dezember 2019 at 21:43

      Wir haben das Bild von der Facebook-Seite der Politikerin; das idente Foto stellte die AfD etwas später zur freien redaktionellen Verwendung ihrer Presseaussendung bei – wir haben es lediglich zugeschnitten. Ein Indymedia-Bekennerschreiben ist bislang hingegen nach unserem Wissensstand nicht bekannt.

  3. Avatar

    Zickenschulze

    5. Dezember 2019 at 3:48

    Die Anarchie krallt sich auf deutschem Boden bereits ihre ersten Opfer. Es gibt nichts zu beschönigen.
    Dem ganzen deutschen Sprachraum in Europa stehen harte Jahre bevor.

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