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Gesellschaft

Während AfD-Parteitag: Volkswagen-Schriftzug an Halle wird abgedeckt

Joshua Hahn

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Vom 30. November bis zum ersten Dezember hält die Alternative für Deutschland ihren Bundesparteitag in Braunschweig ab. Angemietet wurde die Volkswagen-Halle.

Braunschweig. Der Automobilhersteller erklärte nun, seinen Namen auf der Halle abdecken zu lassen. Volkswagen wolle die Anmietung der Halle durch die Partei nicht dulden und wies den Betreiber daher zu diesem ungewöhnlichen Schritt an. 

Name wird „neutralisiert“

Der Sprecher des Veranstaltungsortes gab laut der „Welt“ an, den Schriftzug „Volkswagen-Halle Braunschweig“ daher auf dem Gebäude für die gesamte Dauer des Parteitages „neutralisieren“ zu wollen – auf Wunsch des Sponsors.

In einem Statement gab das Gremium des Unternehmens die Positionen der AfD an, welche Volkwsagen als „völkisch-nationalistisch“ wahrnehme. Diese vermeintliche Ausrichtung stelle sich „eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander.“

Kritik am Verhalten des Konzerns kam unter anderem vom Parteichef Jörg Meuthen selber.

Meuthen: „Peinliche Aktion“

Dieser zeigte sich verärgert über Volkswagen. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gegenüber sagte er: „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktionen einen Gefallen tut.“

So gebe es „etliche Tausend AfD-Wähler“, welche das Verhalten des Konzerns wahrnehmen würden. Dies würde vermutlich auch deren Kaufentscheidung in Sachen Automobilkauf beeinflussen – so beispielsweise auch das des Parteichefs selbst. Für den Parteitag der Alternative für Deutschland kündigten bereits jetzt etliche Organisationen Proteste und Demonstrationen an, die Polizei ist in Alarmbereitschaft.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    23. November 2019 at 11:32

    Eine Demokratie, die verhätschelt werden muss,
    die mit Planen abgedeckt werden muss,
    die auf Pump läuft,
    die ein Hassrede Gesetz anfährt, um sie schön zu reden,
    ist was?
    Bildliche Momentaufnahme:
    Vor uns liegt eine Lügen-Demokratie im gestreiften Schlafanzuganzug auf dem Krankenbett,
    umspannt von einem Netz, dass der Patient nicht rausfällt.
    Rundum bewegen sich eine Schar Ärzte für lebensverlängernde Maßnahmen wie Eingriffe.
    Derweil regieren andere.

  2. Avatar

    André Frost

    23. November 2019 at 14:28

    Na ja, habe nie nen Verräter-Wagen gefahren und werde ich auch nie,ich wundere mich nur darüber,wie viele diesem Konzern trotz Dieselbeschiss nach wie vor die Treue halten und sich nen anderen VW aufschwatzen lassen haben. Jeder Hersteller wäre bei mir unten durch gewesen,wenn ich davon betroffen gewesen wäre,da wär mir garantiert nicht nochmals ein VW in die Garage gekommen.

  3. Avatar

    Heimatvertriebener

    23. November 2019 at 22:35

    Mein Vorschlag an die Schummelbude: Das Wort „Wagen“ abdecken, dann steht da „Volks Halle Braunschweig“.

  4. Avatar

    Heimatvertriebener

    23. November 2019 at 22:43

    Ursprünglich wurde der KdF Wagen ja nur in Wolfsburg hergestellt. Eine neu entstandene und von den Nazis geplante Stadt, die ihr auch einen entsprechenden Namen verpassten. Der hätte nach der Niederlage Nazideutschlands eigentlich geändert werden müssen, nun ist es zu spät.
    Oder kennt jemand Wölfe, die in einer Burg leben? Es war Hitlers spleen, sich mit „wölfischen“ Sprachvariationen zu schmücken. Beispiele sind Wolfsschanze, Werwölfe. Im kleinen Kreis nante er sich selber gerne Wolf, auch in Briefen an seine Schwester. Quelle: sein Adjutant Misch.

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