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Deutschland

Bamf-Studie: Migranten sind mit Rückkehr in ihre Heimat zufrieden

Joshua Hahn

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Laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist ein Großteil der Migranten, welcher in seine Heimat zurückkehrte, zufrieden. 

Berlin. – Laut der Studie spielte die finanzielle Förderung einer Ausreise nicht die größte Rolle.

Elf Prozent nicht mit der gestellten Wohnung zufrieden

Die Gründe für die freiwillige Rückkehr in ihre Heimat sind mannigfaltig. So gaben bei der Befragung laut der „Welt“ circa elf Prozent an, dass sie sich in der gestellten Wohnung nicht wohlgefühlt hätten. Acht Prozent bemängelten, dass sie sich in der Bundesrepublik kaum verständigen konnten. Der zweitgrößte Grund (28 Prozent) ist das fehlende Heimatgefühl. Auf dem ersten Platz der Gründe für eine Rückreise in die Heimat ist jedoch eine drohende Abschiebung. Dies gaben 46 Prozent der befragten Asylbewerber an. 

Die finanzielle Förderung durch die Bundesregierung im Fall einer freiwilligen Ausreise ist bei den meisten Migranten zwar nicht ausschlaggebend (4 Prozent), aber bestärkte sie in ihrer Entscheidung. Bereits abgelehnte Asylbewerber erhalten vom Staat derzeit unter bestimmten Umständen mehrere hundert Euro, um unter anderem die Heimreise zu finanzieren.

Großteil mit der Rückkehr zufrieden

Ein Großteil der Asylanten ist auch retrospektiv betrachtet zufrieden mit der Entscheidung. Laut der „Jungen Freiheit“ gaben 40 Prozent der Studienteilnehmer an, mit ihrer Rückkehr glücklich zu sein. Lediglich 30 Prozent erklärten, den Umzug als neutral zu bewerten. 

Im Jahr 2017 wurde ein neues Reintegrationsprogramm mit dem Namen StarthilfePlus etabliert. Das Programm sieht vor, Asylbewerber finanziell zu unterstützen, sollten diese freiwillig eine Rückkehr antreten. Laut dem „Focus“ kehrten die 1.339 Studienteilnehmer im Zeitraum vom Februar 2017 bis zum April 2018 in ihre Heimatländer zurück.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    André Frost

    22. November 2019 at 10:13

    „“Auf dem ersten Platz der Gründe für eine Rückreise in die Heimat ist jedoch eine drohende Abschiebung. Dies gaben 46 Prozent der befragten Asylbewerber an.““

    Wer jetzt denkt,dass man das Problem von der Backe hätte, falsch gedacht,die kommen wieder und stellen nach ca nem Jahr erneut nen Asylantrag. Der einzigste Grund warum die freiwillig abhauen ist der,sie wollen keine Einreisesperre durch Abschiebung riskieren…rund 30 000 sind nämlich schon wieder da von denen,die freiwillig in ihre Heimat zurück gekehrt sind und das Spiel startet wieder von neuem,so lange das Asylverfahren läuft gibts Knete vom Staat,bei Erteilung von Aufenthaltsgenehmigung oder Asyl haben sie es geschafft, bei Ablehnung oder drohender Abschiebung wird dann wiedermals freiwillig ausgereist ect ect.

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      Heimatvertriebener

      22. November 2019 at 14:13

      Ist doch super, wenn die ehemals „Schutzsuchenden“ nun in der Heimat nicht mehr verfolgt werden. Außerdem freuen sich Frau und Kinder über die mitgebrachten Geschenke.
      Und im nächsten Anlauf kommt man dann halt mit Ehefrau(en), Kindern, Nichten und Neffen.
      Einer allein kann nun mal nicht alles schaffen.

  2. Avatar

    Klasube

    22. November 2019 at 11:38

    Tja, wenn man die gestellte Wohnung nicht gut findet und feststellt, dass in Deutschland kaum jemand eine afrikanische Sprache spricht und wenn dann auch noch das Heimweh zuschlägt – ja dann relativieren sich die „Asylgründe“ doch recht schnell! Und ein paar Hundert Euro in der Tasche lassen manchen die eine oder andere Gefahr vergessen. (Ironie Ende)
    Leute – hört auf zu träumen und wacht endlich auf…!

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      Heimatvertriebener

      22. November 2019 at 14:19

      Man muss die Leute auch verstehen. Ihnen wurde zu Hause ein nettes Häuschen versprochen, vielleicht noch im Grünen, aber mit bester Vekehrsanbindung, guten Einkaufsmöglichkeiten und Platz für die ganze Familie samt Omas und Opas.
      Wer will denn dann von einer schnöden Zweizimmerwohnung selfies in die Heimat schicken? Womöglich noch ohne Mutti mit auf dem Foto. Das hieße ja, man hat es zu nichts gebracht.

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