Connect with us

Deutschland

Merkel: „Wiedervereinigung dauert halbes Jahrhundert oder länger“

Joshua Hahn

Published

on

Zum dreißigsten Jahrestag des Mauerfalls äußerte sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel zu anhaltenden Unterschieden zwischen Ost- und Westdeutschland.

Berlin. –  Die Regierungschefin erklärte, dass eine Wiedervereinigung noch nicht vollständig gelungen sei. Die Angleichung würde weit länger dauern, als bisher angenommen. So könne diese durchaus „ein halbes Jahrhundert“ andauern.

„Mühen der Freiheit müssen gelernt werden“

In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte sich Angela Merkel zum Mauerfall und den Folgen für die Bundesrepublik. Von einer erfolgten Angleichung könne man noch nicht sprechen. So sagte sie, man solle Geduld walten lassen: „Auch die Mühen der Freiheit, alles entscheiden zu müssen, müssen gelernt werden“.

Der Prozess der Angleichung zwischen Ost und West könne durchaus noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Konkret sprach Merkel von einem Zeitraum von „einem halben Jahrhundert oder länger“.

„Nationalistische Tendenzen“ haben Mitschuld an intensiverer Diskussion

Dass das diesjährige Jubiläum besonders intensiv diskutiert wird, lege unter anderem an „nationalistischen und protektionistischen Tendenzen“ in der Politik. Diese würden insgesamt weltweit zunehmen und sich auch bei Unterschieden zwischen den neuen und alten Bundesländern bemerkbar machen. 

Am heutigen Tag, dem 9. November, jährt sich der Mauerfall zum dreißigsten Mal. Erbaut wurde die Mauer im Jahr 1961. Noch zwei Monate zuvor hatte DDR-Staatschef Walter Ulbricht derartige Pläne mit den berüchtigt gewordenen Worten „niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“ dementiert.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    9. November 2019 at 16:06

    Wenigstens hat die Frau mit der Chameleonhaut schnell gelernt wie totale Anpassung an die Meinungen anderer geht, und seien diese auch noch so irre.

  2. Avatar

    Zickenschulze

    10. November 2019 at 2:53

    Der Wiederaufbau eines von Feindes Bomben zerstörten, wie am Boden liegenden Westdeutschlands hin zur florierenden Wirtschaft dauerte gerade mal 20 Jahre.
    Die Tasche M. prognostiziert die Wiedervereinigung von Ost und West unter mit 50 Jahren ohne Lichtblick am Ende des Tunnels.
    Das Zwischenergebnis das vorliegt, weist unzweideutig darauf hin, dass Ostdeutsche Kommunisten bereits zur Halbzeitbilanz den Westen in ideologischer Ausrichtung niedergerungen haben.
    Bilanz für den Westen:
    wie gewonnen so zerronnen aus Farbe-verwischten Demokraten Händen.

  3. Avatar

    Christian

    10. November 2019 at 8:44

    Nachdem man 29 Jahre lang die Gemeinsamkeiten von Ost umd West betont hat (Es wächst zusammen, was zusammen gehört), verlegt man sich nun darauf, die angeblich gewaltigen Unterschiede deutlich zu machen.
    Mein Glückwunsch geht hier an den „Freundeskreis GEZ“ aus Politik und Meinungs… äääh (sorry) Mediemachern.
    Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten!
    Es sei denn ihr macht euer Kreuz an der „falschen“ Stelle.

  4. Avatar

    Gotthelm Fugge

    10. November 2019 at 13:36

    Hier ein weiterer Baustein für die neu errichtete ‚alternativlose‘ Merkel-Mauer:
    „SPD-Scholz will reinen Männer-Vereinen Steuervorteile entziehen!“

    Ich hätte großes Verständnis, wenn endlich Vereine überprüft werden, bei denen man allergrößten Zweifel an der GEMEINNÜTZIGKEIT haben kann.
    Wie z.B. radikal linke Vereine u.a. die „Rote Flora“, in Hamburg, die auch nach der G 20 Schlacht und Scholz Bürgermeisterzeit friedlich weiterexistiert!

    Oder die vielen merkelgetreuen und -hörigen, höchst unproduktiven, auch nicht den geringsten Beitrag in der gesellschaftlichen Wertschöpfungskette leistenden NGO’s, die sich stillschweigend über ihre Amtszeiten metastasenmäßig in der Gesellschaft als gemeine Fuchtel der erweiterten „Repräsentativen Demokratie“ zu deren Besitzstandswahrung und Machterhalt etabliert haben und mit immer mehr Einschränkungen die Freiheit eines jeden Einzelnen an seiner politischen Kehle eindrosseln.

    Neue Mauern wollen die Politfunktionäre, die sie mit „Feiner Sahne“, Hassprediger-Trump-Verunglimpfer, Iran-Mullah-Hofierer, dem Maas’schen Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG oder das Denunziationstelefon des Schlapphüte- und Maulwürfe-Oberen Haldenwang (hier kann der unliebsame Nachbar gefahrlos als „rechts“ angeschwärzt werden) erst errichtet haben, plötzlich wieder einreissen, deren Schutzfunktion sie aber hochgradig nutzen.
    Diese nennen sie dann „rote Linien“, die keinesfalls überschritten werden dürfen.

    Oder die der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellten, patriarchalisch geführten Moscheevereine.
    Die gegen unseren Rechtsstaat indoktrinieren, nicht nach ihren Regeln lebende friedliche Menschen bedrohen und deshalb vom Verfassungsschutz beobachtet werden!

    Also Prüfung aller Vereine jeglicher Ausrichtung, die offensichtlich keineswegs dem Gemeinwohl dienen, sondern zusätzliche Steuergelder erfordern, damit die ‚Aktivitäten‘ nicht ausufern!

    Statt dessen wendet sich ein stellvertretender Bundeskanzler gegen Vereine, die aus und in der Gesellschaft und langer Tradition gewachsen sind und aktive Bindeglieder in der bürgerlichen Gemeinschaft darstellen!
    Unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung wird der Beliebigkeit weiter Raum gegeben.
    Genau wie der Begriff Familie beliebig interpretiert werden kann.
    Klassische Strukturen werden einfach aufgelöst!

    Das ist nicht die vielgepriesene Moderne, Ihr (be)ständigen Globalisierungssieger, Modernisierungsgewinner, Gutmenschen- und Moralapostelhochhalter!
    Das ist nicht sozial.
    Das ist Sozialismus!
    Alles Gute der CDU/CSU-SPD bei der weiteren flotten Talfahrt!

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply

Beliebt