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Gesellschaft

„FPÖ-Kernwähler wollen wir nicht“: Grazer Reiseveranstalter rudert zurück

Monika Šimić

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„Das war blöd von mir, die Aussage tut mir in dieser Form leid. Wir grenzen niemanden aus, der mit uns reisen will“, so Hlade.

Graz. Mit einer Interviewaussage im Standard sorgte der Grazer Reiseveranstalter für Aufregung. „Also, ich sag es offen: FPÖ-Kernwähler wollen wir nicht“ (Die Tagesstimme berichtete). Kritik für diese Aussage kam unter anderem vom Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel. Nun ruderte Reiseveranstalter Christian Hlade zurück.

Kritik von Sippel (FPÖ)

„Kein Aufschrei, keine Empörung. Nichts. Es ist anscheinend mittlerweile völlig normal geworden, eine ganze Gruppe von Menschen, wie in diesem Fall aufgrund einer politischen Einstellung, zu diskriminieren. Wo sind hier die in dieser Stadt so umtriebigen Menschenrechtler?“, lautete Sippels Kritik gestern. Man wollte sich diese Aussage nicht gefallen lassen. Dies sei eine Diskriminierung aufgrund einer politischen Einstellung. Auch seitens der Antidiskriminierungsstelle des Landes Steiermark sei die Aussage „unzweifelhaft als Diskriminierung“ bewertet worden.

FPÖ will Gesetzesänderung

Da es für solche Fälle derzeit keine rechtliche Sanktion gebe, will die FPÖ nun sogar eine Gesetzesänderung anregen. Indes reagierte Hlade auf Anfrage der Kleinen Zeitung zerknirscht. „Das war blöd von mir, die Aussage tut mir in dieser Form leid. Wir grenzen niemanden aus, der mit uns reisen will.“ Die Firma sei „in eine politische Geschichte hineingeraten, aus der ich ganz schnell wieder rauswill“, zitiert ihn die Kleine Zeitung.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    8. Oktober 2019 at 10:42

    Hinten nach reitet die dumme Urschl. Wie üblich.

  2. Avatar

    Hermine

    8. Oktober 2019 at 10:57

    Man kann solche Firmen nur meiden. So wie Alnatura. Von dieser Firma kaufe ich sicher nichts mehr. Diese grenzt AfD-ler aus. Da bei uns auch Produkte von Alnatura verkauft werden, verbreite ich das hier. Auch bei Wochenblick nachzulesen.

  3. Avatar

    Heimatvertriebener

    8. Oktober 2019 at 15:05

    Erst denken, dann handeln. Sollte für einen Unternehmer, der nich pleite gehen will, eigentlich selbstverständlich sein.

    Vielleicht hat er schon ein paar Absagen von Stammkunden gekriegt.

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