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Österreich

Strache stellt FPÖ-Parteimitgliedschaft ruhend

Monika Šimić

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In einer Pressekonferenz am Vormittag gab Heinz-Christian Strache bekannt, dass er seine FPÖ-Mitgliedschaft ruhend stellen und sich völlig aus der Politik zurückziehen werde.

Wien. Nach der „Spesen-Affäre“ und dem Wahldebakel am Sonntag rumorte es weiter in der FPÖ. Aus den eigenen Reihen waren Rücktrittsforderungen gegen den ehemaligen FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zu vernehmen. Dieser hat nun noch vor dem Zusammentreffen des Parteivorstands am heutigen Nachmittag bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass er seine Mitgliedschaft bei der Freiheitlichen Partei ruhend stellt.

„Medienkampagnen“ vor wichtigen Wahlen

Bereits am Montag hatte der oberösterreichische FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner zumindest die Suspendierung Straches durch den Vorstand am Dienstag angekündigt. Die letzten Wochen waren „für niemanden in der Freiheitlichen Partei leichte Zeiten“, erklärte Strache am Vormittag bei der Pressekonferenz. Hinsichtlich des Ibiza-Videos und der „Spesen-Affäre“ bedankte sich Strache aber bei den Wählern, die der Partei ihr Vertrauen trotz der „Medienkampagnen“, die „medienwirksam“ so kurz vor wichtigen Wahlen eingesetzt wurden, geschenkt hatten. Er entschuldigte sich „abermals aufrichtig bei allen, die da enttäuscht worden sind“ und erklärte, seine Mitgliedschaft in der Freiheitlichen Partei ruhend zu stellen und sich völlig aus der Politik zurückzuziehen.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Treukert

    1. Oktober 2019 at 12:27

    Das moderne Fürstentum der Politiker sitzt an der Quelle und trinkt. Wen wundert das?
    Aber deshalb darf der Wähler doch nicht die wichtigen Dinge aus den Augen lassen:
    Wir brauchen z.B.
    – einen Remigrations-Pakt
    – Volksbefragungen
    – Kampf durch Aufklärung gegen ein „EU-Toleranzgesetz“
    – Stärkung rechtskonservativer NGOs
    Da verweigert man nicht seine Wahlstimme, aus Sorge, Hofer könne die Stimmen als Bestätigung seiner nach außen weichgezeichneten Parteiführung deuten.
    Lieber einem Strache 42tsd im Monat als 10 weiteren illegalen Einwanderern.

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    1. Oktober 2019 at 14:41

    Und immer wieder erleben wir im Alltag diese seltsamen „Zufälle“……

  3. Avatar

    Zickenschulze

    1. Oktober 2019 at 15:54

    Strache findet nun die Zeit sich dem Thema Karma zuzuwenden.
    Mit einer Gewissenserforschung könnte er den Weg verkürzen um die selben Einsicht zu erreichen.

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