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Österreich

Erste Hochrechnung: ÖVP klarer Sieger, FPÖ erleidet Wahldebakel

Stefan Juritz

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Die ÖVP siegt mit Rekordvorsprung. SPÖ und FPÖ erleiden große Verluste. Die Grünen schaffen den Wiedereinzug mit einem starken Ergebnis.

Wien. – Die heutige Nationalratswahl in Österreich brachte einen klaren Wahlsieg der ÖVP, die ersten Hochrechnungen zufolge auf 36,8 Prozent (+5,3) der Stimmen kommt. Auf Platz bleibt die SPÖ, die aber mit 22 Prozent (-4,8) ihr historisch schlechtestes Bundesergebnis verkraften muss. Herbe Verluste gibt es auch für die FPÖ. Die Freiheitlichen verlieren zehn Prozent und stehen nur noch bei 16,1 Prozent. Noch dazu könnte die FPÖ aufgrund der Schwankungsbreite von 1,5 Prozent von den Grünen überholt werden, die mit 14,2 Prozent (+10,4) ihren Wiedereinzug in den Nationalrat feiern dürfen. Die NEOS stehen aktuell bei 7,6 Prozent (+2,4). Nicht mehr im Parlament vertreten sein wird die Liste JETZT, die auf 2,0 Prozent kommt.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    29. September 2019 at 18:27

    Die Menschen sind leicht zu manipulieren.
    Die Reise geht nach unten.
    Servus Österreich, gute Nacht Europa.

    Hofer hat gar nix verstanden. Sein Kuschelkurs kommt bei denen, die er zu gewinnen bemüht war nicht an, und bei denen, die die FPÖ verlassen haben sowieso nicht.

  2. Avatar

    Peter Hofmueller

    30. September 2019 at 11:04

    Alleine über 250.000 „Ex“ FPÖ Wähler diese mal als Nichtwähler!Über 285.000 „Ex“ FPÖ Wähler zu „bBsti“ geschwenkt!Erklär mir den „besorgten Bürger“!

    • Avatar

      Ludwig

      30. September 2019 at 15:19

      Ja, das ist traurig, dass sich in der schnelllebigen Zeit der Bürger nur an die letzten 6 Wochen vor der Wahl erinnern kann, nicht aber an die erbrachte Leistung in den anderthalb Jahren der erfolgreichen Koalitionsarbeit. Und das man für Verfehlungen Einzelner, richtigerweise müsste man Vorverurteilte sagen, stattdessen seine Stimme an andere Parteien, mit ganz anderen Zielen gibt, ist mir unverständlich.

  3. Avatar

    Ludwig

    30. September 2019 at 11:04

    Der auf jung gebräunte Pilz hat in der letzten Zeit ganz schön Gas gegeben und ist trotzdem draußen. Aber genau jenes Feuer habe ich im Wahlkampf der FPÖ vermisst. Der gemäßigte Auftritt Hofers ging jedenfalls gehörig nach hinten los.
    Gott im Himmel Strache, was hast Du unserer gemeinsamen Sache im Kampf gegen die Überfremdung angetan? Braucht Deine junge Frau wirklich 12.000 Euro im Monat, um sich 2-3 mal in einem Facebooktweet vor ein Tierheim zu stellen?! Was soll das? Genau wegen solcher Taschenfüllerei wissen die Medien das Wahlvolk von den Fehlern anderer Parteien und den tatsächlichen Problemen für das Land abzulenken.
    Strache hat mal gesagt, er könne nicht ewig so weitermachen, er warne seit 10 Jahren voller Inbrunst. Er meinte die Menschen müssten jetzt auch mal zuhören, verstehen und selbst aktiv werden und es brauche auch bald einen Nachfolger aus der nächsten Generation. Sich dabei aber von der IB zu distanzieren war der größte Fehler. Martin Sellner bleibt unabhängig, weil es ihm egal ist, welche Partei sich die Inhalte der IB zum Schutze Österreichs zu eigen macht.
    Was nun folgen dürfte, sind 5 weitere Jahre des GrossenAustauschs, denn wie sagte mal Kurz: die FPÖ als Koalitionspartner dürfe alles, solange es im Interesse der EU sei …

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