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Deutschland

Landtagswahlen am 1. September in Brandenburg und Sachsen

Monika Šimić

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Am kommenden Sonntag wird in Brandenburg und Sachsen gewählt. In Brandenburg könnte die AfD stärkste Kraft werden.

Potsdam/Dresden. Am 1. September finden in Brandenburg und Sachsen Landtagswahlen statt. Nur wenige Tage vor der Wahl hat die AfD in Brandenburg weiterhin die Chance, stärkste Kraft zu werden. In einer aktuellen Insa-Umfrage kommt die Partei auf 21 Prozent und verbessert sich dabei um zwei Prozentpunkte gegenüber einer Erhebung aus dem Juli.

Freie Wähler könnten Einzug in Landtag schaffen

Der SPD, die in der ausgehenden Legislaturperiode in einer Koalition mit der Linkspartei regiert hat, werden ebenfalls 21 Prozent vorausgesagt. Die Linkspartei käme in Brandenburg auf 15 Prozent (minus ein Prozentpunkt), was eine Fortsetzung der bisherigen Koalition ausschließt. Die CDU wäre mit 17 Prozent (minus drei Prozentpunkte) die drittstärkste Kraft. Drei Prozent dahinter liegen Grüne und FDP, die auf 14 beziehungsweise fünf Prozent kämen. Laut der Erhebung wären erstmalig auch die „Brandenburger Vereinigte Bürgerbewegungen/Freie Wähler“, die auf fünf Prozent kommen, im Landtag.

CDU baut Vorsprung in Sachsen aus

In Sachsen konnte die CDU ihren Vorsprung auf die AfD unterdessen ausbauen. Nach 28 Prozent Anfang August käme sie jetzt auf 29 Prozent. Die AfD bliebe unverändert bei 25 Prozent. Allerdings kann die Partei nach einer Entscheidung des Landesverfassungsgerichtshofs wegen eines Formfehlers nur mit einer auf 30 Kandidaten zusammengestrichenen Liste antreten (Die Tagesstimme berichtete).

Die Linkspartei wäre der Umfrage zufolge mit 15 Prozent die drittstärkste Kraft im Freistaat. Dahinter liegen die Grünen mit 11 Prozent und die SPD mit acht Prozent. Die FDP würde mit fünf Prozent in den Landtag einziehen, während die Freien Wähler den Sprung dort hin mit vier Prozent verpassen würden.

CDU schließt Koalition mit AfD aus

Sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen schließt man eine Koalition mit der AfD aus. In Brandenburg wäre eine rot-rot-grüne Koalition ebenso denkbar wie eine Regierung aus SPD, CDU und Grünen denkbar. In Sachsen dürfte die Regierungsbildung schwieriger werden. Eine Mehrheit gäbe es nur für eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD. Anders als Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nicht nur eine Koalition mit der AfD, sondern auch mit der Linkspartei ausgeschlossen, wie die Junge Freiheit berichtet.

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