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Gesellschaft

Rigaer Straße: Polizei gründet neue Ermittlungsgruppe

Joshua Hahn

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Seit Jahren hat die Polizei mit linksextremen Angriffen und sonstigen Auseinandersetzungen in der Rigaer Straße zu kämpfen. Um dem Problem Einhalt zu gebieten, wurde nun eine neue Ermittlungsgruppe gegründet.

Berlin. – Mithilfe der neuen Ermittlungsgruppe soll unter anderem gegen die linksautonomen Hausbesetzer im Berliner Bezirk Friedrichshain vorgegangen werden. 

Gründung bereits am 5. August

Wie der „rbb“ berichtet, wurde die Ermittlungsgruppe bereits am 5. August gegründet. Dies geht aus der Antwort auf eine Anfrage des FDP-Fraktionsvorsitzenden Sebastian Czaja hervor.

Der Fokus der Ermittlungen soll vor allem auf den Hausbesetzungen durch Linksautonome liegen. In der Vergangenheit kam es im Zuge der Polizeipräsenz im Bezirk zu Angriffen gegen die Beamten. So wurden unlängst Polizisten bei einem Einsatz in der Rigaer Straße mit Farbe und teilweise mit Steinen beworfen. 

Auch die sonstigen Anwohner im Bezirk beschweren sich über Belästigungen, Drohungen und Sachbeschädigungen wie beispielsweise die Zerstörung von Autos.

Linksextreme Gruppe fordert zu Besetzungen auf 

Als Reaktion auf die neuen polizeilichen Maßnahmen kündigte die linksextreme Gruppierung „#besetzen“ auf Twitter an, neue Hausbesetzungen durchführen zu wollen. Dies berichtet die „Junge Freiheit“.

Die Besetzungen sollen laut einer auf Twitter veröffentlichten Pressemitteilung am 28. September während den „Aktionstagen Tu mal wat“ stattfinden. Mit der Aktion wolle die Gruppierung ein „Zeichen setzen“.

Die linksextreme Gruppe spricht von „stadtpolitischen Kämpfen“. Diese sollen laut dem Schreiben zugespitzt werden, in dem weiter „neue Räume angeeignet“ werden.

Immer wieder Ärger mit „Rigaer Straße“

Vor etwa drei Monaten wurden Polizeibeamte tätlich angegriffen, als diese eine unangekündigte Kundgebung im Bezirk auflösten. Unter anderem wurden gezielt Steine von den umliegenden Balkonen geworfen. – Die Tagesstimme berichtete.

Schon in den Jahren zuvor lieferten sich die Hausbesetzer regelmäßige Scharmützel mit den Einsatzkräften. Nach einer Schwerpunktaktion der Polizei im April 2018, welche in der Verhaftung zweier Linksextremisten gipfelte, revanchierten sich Sympathisanten, indem sie die Konterfeis beteiligter Beamten im Internet veröffentlichten.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    DieParty

    22. August 2019 at 10:55

    Die Täter sitzen nicht in der Rigaer Str., die Täter sitzen im rotgrünen Senat.

  2. Avatar

    Michael Buchholz

    22. August 2019 at 11:00

    … was soll dabei rauskommen? Auch wenn man der s.g. Ermittlungsgruppe unterstellen mag, das die Mitglieder dieser Gruppe massiv dagegen vorgehen wollen, so wird doch wieder einmal von oben herab angewiesen, außer Manpower und Geld zu verbraten eben nichts zu tun.
    Korrekt wäre m.E. ein unangekündigtes, massives Vorgehen: Stürmen, einsacken, einbuchten. PUNKT

  3. Avatar

    Hotte

    22. August 2019 at 12:54

    In der Rigaer Strasse beschweren sich die Anwohner zu recht. Es ist um diesen „besetzten Häuserblock“ herum dreckig und laut. Die Hauswände sind mit Parolen und undefinierbaren Gekrakel beschmiert, sogar manche Dächer sind mit sinnbefreiten Sprüchen „geziert“ worden. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine sogenannte „Szene-Kneipe“. In und davor ist bis in die frühen Morgenstunden Krach. Schlafen ist also nicht ganz einfach. Die meisten Besucher sind im wahrsten Sinne des Wortes assozial. Nicht nur nach dem Aussehen und ihrem Geruch, sondern auch in ihrer Wortwahl. Man schafft es nicht eine Flasche Bier zu trinken ohne von mindestens ein oder zwei dieser Figuren angebettelt zu werden. „Jib ma nen Euro“ oder „kannst ruhich ma nen Bier ausjeb´n“.

    Von Zeit zu Zeit fehlen Pflastersteine. Um sich vorzustellen wofür diese wohl ausgebuddelt und dann gebraucht werden bedarf es keiner großen Phantasie.

    Fazit: Es ist eine Zumutung diese Linksradikalen dort in der Rigaer Strasse so agieren zu lassen. Auf der anderen Seite, besser sie stressen dort, als in der Gegend in der ich wohne 😀

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