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Gesellschaft

Mülheim: Tatverdächtiger soll gleiche Frau schon zuvor vergewaltigt haben

Joshua Hahn

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Im Fall der Vergewaltigung einer Frau in Mülheim durch eine Gruppe junger Migranten kommen nun neue Details ans Licht. So soll einer der 14-Jährigen die gleiche Frau schon einmal vergewaltigt haben.

Mülheim. – Die drei mutmaßlichen Täter sind drei 14-jährige sowie zwei zwölfjährige türkischsprachige Migranten aus Bulgarien. Die Gruppe ist dringend tatverdächtig, im nordrhein-westfälischen Mülheim an der Ruhr eine 18-jährige Frau Anfang Juli vergewaltigt zu haben – Die Tagesstimme berichtete.

Erweiterung des Haftbefehls

Die Staatsanwaltschaft Duisburg erklärte am Dienstag, dass der Haftbefehl gegen einen der drei 14-Jährigen erweitert worden sei. Der Grund: Er soll sich im Sommer 2019 schon einmal an der gleichen Frau vergangen haben. Es handelt sich dabei offenbar um jenen Buben, welcher nach der Tat wegen eines Wiederholungsrisikos in Haft kam.

Verdächtigt werden für die Tat in Mülheim insgesamt fünf Jugendliche. Das Verfahren gegen die beiden 12-Jährigen wurde allerdings aufgrund ihrer nicht vorhandenen Strafmündigkeit eingestellt. Wie „rp-online“ berichtet, teilte die Behörde vorerst keine weiteren Einzelheiten zum Fall mit.

Verdächtiger nahm an Präventionsprogramm teil

Wie unter anderem die „Welt“ berichtet, nahm der Verdächtige außerdem an einer Präventionsmaßnahme teil. Bei dem Projekt „Kurve kriegen“ sollte er aus dem „Strudel einer Intensivtäterschaft“ herausgeholt werden, wie ein Stadtsprecher erklärte.

Nach der Tat prüfte die Stadt, ob eine Abschiebung der bulgarischen Familie möglich wäre. Da ein Teil der erwachsenen Familienmitglieder jedoch einer Arbeit nachgeht, wäre dies nach geltendem EU-Recht nicht realisierbar gewesen. 

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Michael Buchholz

    8. August 2019 at 12:24

    … wer Taten begehen kann, welche i.d.R. eher „erwachsenen Menschen“ zuzuordnen sind, sollte auch unabhängig vom Alter wie ein Erwachsener behandelt werden.
    Wenn der/die Täter Bio-Deutsche wären, das Opfer eines jener „noch nicht so lange hier lebenden“, würde es einen riesen Aufriss geben…

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    8. August 2019 at 20:00

    Wann wird endlich die Strafmündigkeit auf 12 Jahre festgelegt? 10 wäre noch besser. Das bedeutet ja nicht, dass solche Täter nun wie Erwachsene verurteilt werden sollten. Zudem muss mit dem Vollenden des 18. Lebensjahres das Erwachsenenstrafrecht angewandt werden. Ausnahmen bei geistig Zurückgebliebenen, aber bitte nachweislich durch mindestens zwei Fachärzte.

    Kinder und Jugendliche dieses Alters damas und heute sind nicht vergleichbar.

    Sie fühlen sich als Männer, werden in Bayern in Presseorganen gar so bezeichnet, aber können einen Tag vor ihrem 14. Geburtstag einen Mord begehen, ohne dass ihnen viel passiert. Wie praktisch für Kulturen, wo man sogenannte Ehrenmorde kennt.

  3. Avatar

    André Frost

    10. August 2019 at 10:00

    „Nach der Tat prüfte die Stadt, ob eine Abschiebung der bulgarischen Familie möglich wäre. Da ein Teil der erwachsenen Familienmitglieder jedoch einer Arbeit nachgeht, wäre dies nach geltendem EU‐Recht nicht realisierbar gewesen.“

    Hmmm,wenn man gewollt hätte bzw gewillt wäre Ursachen anzugehen,wäre auch das möglich gewesen. Da hätte jeweils ein Telefonat mit dem entsprechenden Arbeitgeber gereicht.

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