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Gesellschaft

Neues von rechts: Salvini, Zensur & die Reformation der Rechten

Stefan Juritz

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Alex Malenki und Laut Gedacht waren auf Instagram und YouTube von Löschungen betroffen. Am Jungeuropa-Podcast wurde der zweite Teil des Vortrags „Fünf Thesen zur Reformation der politischen Rechten“ veröffentlicht. Und im September erscheint im Manuscriptum Verlag die deutsche Übersetzung des Gesprächsbandes „Ich bin Matteo Salvini“.

In den vergangenen Tagen waren Patrioten auf verschiedenen Plattformen mal wieder von Löschungen und Sperren betroffen. So löschte etwa Instagram das Profil des identitären Influencers Alexander Malenki. Weiters betroffen war ein Video des patriotischen Satire-Projekts Laut Gedacht über den Mordfall am Frankfurter Bahnhof, das von YouTube entfernt wurde, „weil es gegen die YouTube-Richtlinien zu Hassreden (‚Hate Speech‘) verstößt“. Ebenfalls getroffen hat es vergangene Woche den patriotischen Rapper Chris Ares, dessen aktuelle EP „2014–2018” von der Vertriebsplattform iTunes aus dem Sortiment genommen wurde (Die Tagesstimme berichtete).

Fünf Thesen zur Reformation der politischen Rechten

Am Jungeuropa-Podcast erschien vergangene Woche der zweite Teil des vertonten Vortrags „Fünf Thesen zur Reformation der politischen Rechten“ von Philip Stein. In dieser Folge formuliert er seine zweite und dritte These:

2. „Der Weg zur politischen Macht ist gepflastert mit den Überresten unzähliger Ideen, gescheiterter Versuche und erprobter Konzepte – kulturelle Pluralität und politische Flexibilität sind innerhalb unserer über-individualisierten Gesellschaft der rechte Schlüssel zum Erfolg.“

3. „Die »Soziale Frage« muss im Mittelpunkt einer Erneuerung der Rechten stehen. Sie ist als konkrete Form einer rechten Kapitalismuskritik zugleich ein inneres Anliegen als auch Rammbock gegen den letzten Rest der Linken.“

Diese gesamte Folge kann man hier anhören: Von rechts gelesen – Sendung 09 – Die Reformation der politischen Rechten – Vortrag – Teil 2

Genius-Brief Juli-August 2019

Mittlerweile erschienen ist auch der freiheitliche Genius-Rundbrief Juli-August 2019. Darin vertreten sind unter anderem Gerulf Stix („Klimawandel – zu ernst für Hysterie“), Siegfried Waschnig („Zivilgesellschaft, Gebietskörperschaft und Partei“), Lothar Höbelt („Nationalismus bedeutet Krieg“), Gerald Brettner-Messler („Vernachlässigt die FPÖ die Eliten?“) und Bernd Stracke („Wie der Iran dorthin kam, wo er heute steht, und wohin die Reise gehen könnte“).

Neue Bucherscheinungen

Zwei interessante Neuerscheinungen am konservativen Büchermarkt hat der deutsche Manuscriptum Verlag angekündigt. Diese Woche erscheint das Buch „Bekenntnisse eines Häretikers“ des konservativen britischen Schriftstellers und Philosophen Roger Scruton. In der Beschreibung dazu heißt es vom Verlag: „[I]n zwölf Essays denkt er nach übers Regieren, Bauen und Tanzen, über das Sprechen vom Unsagbaren, über Trauern und Sterben, darüber, wie so getan wird, als ob, wie Leute sich hinterm Bildschirm verstecken, wie Tiere geliebt und Etiketten geklebt werden, über das Bewahren der Natur und die Verteidigung des Westens.“

Das Buch erscheint am 9. August und kann hier bestellt werden: „Bekenntnisse eines Häretikers. Zwölf konservative Streifzüge“

Außerdem kündigt Manuscriptum für September 2019 die deutsche Übersetzung des Buchs „Ich bin Matteo Salvini“ an. In dem Interviewband spricht der Innenminister zu den aktuellen politischen Fragen Italiens und Gesamteuropas. Das Vorwort zur deutschen Ausgabe haben Eberhard Straub und Wulf Wagner beigesteuert.

Den Gesprächsband kann man hier vorbestellen: „Ich bin Matteo Salvini. Der italienische Innenminister im Gespräch.“

HLB! Germania gedenkt Opfer

Der Mordfall am Frankfurter Bahnhof, bei dem ein achtjähriger Junge getötet worden war, sorgte in den letzten Tagen für hitzige Diskussionen über Migrantengewalt in Deutschland. Zum Gedenken an den verstorbenen Buben legte deshalb der Altherrenvorsitzende der Halle-Leobener Burschenschaft Germania stellvertretend für die gesamte Burschenschaft einen Kranz an der Todesstelle ab.

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