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Gesellschaft

Wegen Ausschreitungen: Neue Sicherheitsmaßnahmen im Rheinbad

Joshua Hahn

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In den vergangenen Wochen kam es zu mehreren Ausschreitungen im Rheinbad. Der Oberbürgermeister kündigte nun Maßnahmen an.

Düsseldorf. – Nachdem unlängst eine Gruppe von Migranten versuchte, die Kontrolle über das Freibad zu übernehmen, wurde dieses von der Polizei geräumt. – Die Tagesstimme berichtete. Der Oberbürgermeister Düsseldorfs, Thomas Geisel (SPD), kündigte am Montag unter anderem eine Videoüberwachung an.

Ausweispflicht und Videoüberwachung

Nach der letzten Räumung des Freibads wurde eine Ausweispflicht eingeführt. Diese trat am vergangenen Sonntag in Kraft. Wie der „Spiegel“ berichtete, müssen die Badegäste nun außerdem farbige Armbänder tragen, um die Identifizierung von „Unbefugten“ zu erleichtern. 

Bei einer Pressekonferenz stellte Geisel nun außerdem in Aussicht, dass das Freibad künftig videoüberwacht werden soll, um Szenen wie die der letzten Wochen in Zukunft zu verhindern. Die Migranten, welche für die letzten Ausschreitungen verantwortlich waren, sollen vor allem nordafrikanischer Herkunft gewesen sein, wie die „Junge Freiheit“ berichtete.

Bürgermeister relativiert Ausschreitungen

Bei der Pressekonferenz relativierte der Oberbürgermeister Düsseldorfs die Ausschreitungen. Wie die „Welt“ berichtete, erklärte er wörtlich: „Es ist der Eindruck entstanden, dass marodierende Jugendbanden gewissermaßen die Herrschaft über das Bad übernommen hätten und anderen Badegästen das Badevergnügen verunmöglicht hätten. Nach dem uns vorliegenden Material trifft dieser Eindruck nicht zu.“

Es habe lediglich „ein paar unschöne Szenen“ gegeben, die Besucher seien jedoch nicht generell gestört worden. Noch am Wochenende bezeichnete Geisel selbst die Vorgänge als „völlig inakzeptabel“.


Weiterlesen:

Wegen Bedrohungslage: Erneut Schwimmbad in Düsseldorf geräumt (27.7.2019)

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Svend-Uwe Weber

    30. Juli 2019 at 13:52

    Guten Tag, Herr Geisel,

    ….dann schicken Sie doch mal Ihre Tochter alleine in dieses Bad……und danach sprechen wir uns noch einmal………..

    Mit freundlichen Grüßen
    Svend-Uwe Weber

  2. Avatar

    Klasube

    30. Juli 2019 at 15:34

    Der SPD-Oberbürgermeister: „„Es ist der Eindruck entstanden, dass marodierende Jugendbanden gewissermaßen die Herrschaft über das Bad übernommen hätten und anderen Badegästen das Badevergnügen verunmöglicht hätten. Nach dem uns vorliegenden Material trifft dieser Eindruck nicht zu.“
    Wenn das Freibad dreimal unter massivem Polizeieinsatz geräumt werden mußte, frage ich mich, welchen Eindruck Herr Geisel überhaupt hatte – wahrscheinlich den von Polizisten, die nur nach einer Abkühlung im Freibad suchten…
    Sowas von abseits ist kaum noch auszuhalten. Wenn etwas „völlig inakzeptabel“ ist, dann Sie und Ihresgleichen, Herr Geisel!

  3. Avatar

    Zickenschulze

    30. Juli 2019 at 16:06

    Ist es das, was die Gutmenschen erreichen wollen?
    Dann weithin so wählen wie bisher.

  4. Avatar

    Rainer Seifert

    30. Juli 2019 at 22:20

    Die Stellungnahme erinnert fatal an Köln Silvester 2017

    Hoffentlich bleibt in den Bädern auch immer noch Platz für eine Armlänge Abstand. Dann brauchte es doch auch gar keine Polizei, würden alle den Rekerschen Tipp berücksichtigen.

    In einem SAT1 Bericht wurde auch nur von kleineren Streitereien berichtet.

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