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Gesellschaft

Linke und Grüne boykottieren Schweigeminute für getöteten Buben

Joshua Hahn

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Nach der Ermordung eines Achtjährigen durch einen Eritreer am vergangenen Montag forderte die AfD im Merseburger Kreistag eine Schweigeminute für das Opfer. Mehrere Mitglieder der Linken und der Grünen blieben offenbar während der Schweigeminute sitzen.

Merseburg. – Der stellvertretende Vorsitzende der AfD im Saalekreis, Daniel Schneider, berichtete in einem Tweet über die Störungen von Mitgliedern anderer Parteien.

Schweigeminute: Politiker „essen und laufen herum“

Nachdem die AfD eine Schweigeminute für das getötete Kind forderte, stimmte eine Mehrheit der Kreistagsmitglieder dem Antrag zu. Der Antragsteller, Florian Schröder, erklärte: „Wir wollen eine Schweigeminute für den Jungen, der aus dem Leben gerissen wurde“.

Einige Politiker der Grünen und der Linken fielen jedoch durch ihr Fehlverhalten auf. So berichtete Daniel Schneider in einem Tweet, dass mehrere Parteimitglieder sitzen geblieben seien. Einige von ihnen hätten während der Gedenkminute sogar gegessen oder seien im Saal „herumgelaufen“. Das Verhalten der genannten Kreistagsmitglieder bezeichnete Schneider als „eine Schande“.

Rupf (Grüne): „Missbrauch von Todesfällen“

Wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtete, äußerte sich das Grünen-Kreistagsmitglied Christof Rupf vor der Schweigeminute wie folgt: „Man muss den Missbrauch von Todesfällen für Propaganda verhindern.“ Zwar wäre eine Schweigeminute an sich angebracht – jedoch nur, wenn „echte Trauer“ im Spiel wäre. Der AfD warf er indirekt vor, den Mordfall für „Hetze“ instrumentalisieren zu wollen.

Am Montag stieß ein Eritreer im Frankfurter Hauptbahnhof einen Achtjährigen vor einen einfahrenden Zug. Zuvor fiel ihm auch die Mutter zum Opfer, diese konnte sich jedoch im letzten Moment von den Gleisen retten – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Frankfurt/Main: Mutter und Kind vor einfahrenden Zug gestoßen – Kind tot (29.7.2019)

Nach Tötungsdelikt: Lux (Grüne) will „Schrittgeschwindigkeit in Bahnhöfen” (29.7.2019)

5 Comments

5 Comments

  1. Avatar

    Michael Buchholz

    30. Juli 2019 at 12:22

    … es ist mal wieder bezeichnend, wie dieser Linken/Grünen jedwede sich bietende Gelegenheit nutzt, sich auf dem Rücken der Opfer zu profilieren und die Opfer und das Leid jener mit Füßen zu treten, um dann noch von einem Missbrauch zur Generierung von „Hetze“ zu faseln. Es erschüttert mich jedes mal auf’s neue, mit welchem abgrundtiefen Hass diese Menschen gegen Andersdenkende, das deutsche Volk und die Opfer ihrer eigenen Politik vorgehen…

  2. Avatar

    Klasube

    30. Juli 2019 at 12:51

    Es reicht so langsam, was sich diese Linksgrünen alles herausnehmen.
    Christof Rupf: „Der AfD warf er indirekt vor, den Mordfall für „Hetze“ instrumentalisieren zu wollen.“
    Es ist an der Zeit – ja überfällig – diese Damen und Herren wegen „Hetze“ und „Hassreden“ einmal vor den Kadi zu zerren…!

  3. Avatar

    Thomas Walde

    30. Juli 2019 at 14:52

    Es ist überall das Gleiche. Gestern bei PEGIDA haben auch die Ungewaschenen während der Schweigeminute gelärmt. Einfach widerlich!

  4. Avatar

    Zickenschulze

    30. Juli 2019 at 16:01

    Werden doch immer gewählt.
    Können sich aufführen wie sie wollen.
    Daraus kann man auslesen, wie unsere Mitwelt strukturiert ist.

  5. Avatar

    Andreas M.

    31. Juli 2019 at 8:30

    Jetzt wollen solche Parteien bereits darüber bestimmen wer ein Anrecht auf eine Schweigeminute hat.
    Personen und Parteien welche sich erdreisten Aufgrund ihrer eigenen Ideologie darüber zu bestimmen welche Menschen, Vereine und Parteien ein Anrecht auf Respekt, Meinung und eben auch Schweigeminuten haben, sind absolut fehl am Platz in einer toleranten Gesellschaft mit demokratischen Werten.

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