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Paris: Verdienstmedaille für Kapitäninnen Rackete und Klemp

Monika Šimić

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Der Pariser Stadtrat habe zudem zugestimmt, der Mittelmeer-NGO SOS Mediterranee 100.000 Euro Soforthilfe für eine neue Rettungsmission zukommen zu lassen.

Paris. Wie der ORF berichtet, will Paris den deutschen Kapitäninnen Carola Rackete und Pia Klemp die höchste Verdienstmedaille der Stadt verleihen. Damit wolle man die Solidarität und das Engagement für die Achtung der Menschenrechte würdigen, teilte das Pariser Rathaus heute mit.

100.000 Euro Soforthilfe

Rackete und Klemp sollen die „Medaille Grand Vermeil de la Ville de Paris“ erhalten. Der Stadtrat habe zudem zugestimmt, der französischen Mittelmeer-NGO SOS Mediterranee 100.000 Euro Soforthilfe für eine neue Rettungsmission zukommen zu lassen, hieß es in der Mitteilung.

Rackete hatte für die deutsche Organisation Sea-Watch ein Schiff mit Dutzenden Migranten ohne Genehmigung nach Italien gefahren (Die Tagesstimme berichtete). Pia Klemp war als Kapitänin der Organisation Jugend Rettet im Sommer 2017 bekannt geworden. Damals wurde das Schiff „Iuventa“ in Italien beschlagnahmt. Beiden wird Beihilfe zu illegaler Einwanderung vorgeworfen.

Lob und Unterstüztung für Rackete

Bereits zuvor gab es Lob und Unterstüztung für Rackete. Die beiden Fernsehmoderatoren Klaas Heufer‐Umlauf und Jan Böhmermann starteten etwa einen Spendenaufruf. In einem gemeinsamen Videoaufruf erklärten die beiden, dass es kein Verbrechen sei, „Menschenleben zu retten“. Auch Politiker wie der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) und Sawsan Chebli (ebenfalls SPD) bekundeten ganz offen ihre Unterstützung für die Sea-Watch Kapitänin Rackete. Vor etwa einer Woche erklärte außerdem der deutsche Erzbischof Stefan Heße: „Wer wie die Kapitänin ein Menschenleben rettet, steht in der Nachfolge Jesu“ (Die Tagesstimme berichtete).

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    12. Juli 2019 at 16:21

    Wenn die Franzosen noch nicht genug Bambule in den Vororten ihrer Hauptstadt und anderswo haben, bitte sehr, dann haben wir doch Abnehmer für die kommenden Heerschaaren.

    Jüdische Mitbürger, die schon eine Weile nach Israel abgereist sind wissen nun endgültig, die haben alle srichtig gemacht. Die noch im Land befindlichen Juden könnten weniger begeistert sein.

  2. Avatar

    Zickenschulze

    12. Juli 2019 at 16:48

    Die doofe D.u….. läßt sich benutzen. Also doch eine Komplott Aktion gegen die italienische Gesetzgebung.
    Alles andere sind Ausreden.

  3. Avatar

    Rainer Seifert

    12. Juli 2019 at 18:15

    Nun sollten für derartige Zwecke künftig ja französische Häfen offen stehen. Komisch, das dies bislang nicht bekannnt wurde. Blöd nur, wenn dann zwei Tage später die „Geretteten“ bei uns aufkreuzen. Oder gibt es in Frankreich auch so eine tolle Alimentation, die über der Versorgung alter kranker Einheimischer in Pflegeheimen liegt wie in Deutschland? Wäre ja kaum zu glauben.

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