Connect with us

Deutschland

Berlin: Erneut mehr als 100.000 Euro für Amadeu-Antonio-Stiftung

Julian Schernthaner

Published

on

Das neue Rechercheportal „Blick nach Links“ beklagt die großzügige Alimentierung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus öffentlicher Hand.

Berlin. – Das neue Portal unter Federführung der Berliner AfD-Landesgruppe möchte nicht nur Erkenntnisse über linksextreme Gewalt im gesamten Bundesgebiet sammeln. Man will außerdem auch die Netzwerke und Geldgeber in diesem Feld beleuchten – Die Tagesstimme berichtete. Ins Visier geraten ist dabei nun die Amadeu-Antonio-Stiftung.

Mehr als 100.000 Euro aus Landesprogramm

Wie „Blick nach Links“ in einem Tweet feststellt, erhielt die Amadeu-Antonio-Stiftung im laufenden Jahr alleine aus dem „Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ mehr als 100.000 Euro an Steuergeld. Dieses Programm fördert eine ganze Reihe von Organisationen, Gruppen und Initiativen, teilweise auch im exponiert linken Milieu.

Diesen Umstand belegt die Seite mit einem Ausschnitt aus einer Förderliste. Man erwähnt dabei eine zusätzliche Förderung des Bundes für angebliche „frühkindliche Umerziehung“. Dabei spielt man mutmaßlich auch auf Gelder für die Erstellung einer umstrittenen Broschüre an, welche bundesweit für Debatten sorgte. Sinnbild der damaligen Aufregung war die Beschreibung von Mädchen mit Zöpfen als mögliches Indiz für ein vermeintlich rechtsextremes Elternhaus.

Förderungen für zahlreiche Projekte ‚gegen rechts‘

Bereits im Jahr 2017 stellte die Berliner AfD mehrere Anfragen zur öffentlichen Subventionierung von Projekten aus Mitteln dieses Landesprogrammes. Dabei stellte sich heraus, dass damals nicht weniger als 33 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 3,2 Millionen Euro aus öffentlicher Hand profitierten. Der AfD-Abgeordnete Ronald Gläser bezeichnete dies seinerzeit als „Klassenkampf auf Steuerkosten.“

Problematik aus anderen Bundesländern bekannt

Aber nicht nur in Berlin sorgen Fördergelder und Preisverleihungen an weit links stehende Initiativen immer wieder für Aufregung. Im November etwa erhielt im ebenfalls rot-rot-grün regierten Thüringen der „Antifaschistische und Antirassistische Ratschlag“ den sogenannten „Demokratiepreis“ – und spielte einen Teil davon prompt an die linksextreme Rote Hilfe weiter.

Im selben Bundesland bezahlte das dortige „Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ bis 2015 außerdem Anreisen zu Demos, die teilweise nicht einmal in Thüringen stattfanden. Dies betraf etwa 41.000 Euro für 46 derartige Förderungen. Dies führte damals die Beantwortung einer Anfrage von AfD-Landesparteichef Björn Höcke zutage.

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Herr Lose

    9. Juli 2019 at 17:25

    es war Aufgabe der Stasi .. nach dem Mauerfall die Infizierung auf ganz Deutschland vorzunehmen.
    .. der Osten kennt die Stasi -Machenschaften, das ist die blanke Finanzierung für all diejenigen die nicht ins System passen .. Söldner Abgabe .. Mord, Gefängnis .. alles das will der Westen .. es lässt sich auch nachlesen, was diese Gruppe mit unbequemen Leuten angestellt hat .. Armeegeneral Heinz Hoffmann sagte .. wer in dem System nicht Spurt, bekommt die Kugel zu spüren .. Mauer, Grenze usw. wie viele Tode ?? .. die Scheinheiligkeit bei der Maueröffnung, wir haben die armen von der Tyrannei befreit .. es wird schlimmer als das.

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    12. Juli 2019 at 16:57

    Nach dem Ende des Nazi Regimes fielen die meisten Täter wieder auf die großenFüße. Einer ihrer übelsten, Hans Globke, wurde unter Adenauer gar sein Staatssekretär. Super job für den Mitschreiber und Kommentator eines der übelsten Hetzwerke gegen Juden, die Nürnberger Rassegesetze. Da nützt auch seine Schutzbehauptung, er wollte das Schandwerk abmildern, gar nichts . Wer lesen kann erkennt die infame Lüge.

    Nach Ende der SED Diktatur wurden Funktionäre plötzlich zu Firmenbesitzern, die zuvor politisch Unterdrückten landeten dafür beim Arbeitsamt. Für ex Stasi Spitzel braucht es natürlich auch heute noch eine angemessene Verwendung. Diese Schild und Schwert Halter der SED haben es doch verdient, und anscheinend werden sie heute so wie damals dringend benötigt.

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply

Beliebt