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Deutschland

„Mitschuld“ an Tod Lübckes: Tauber intensiviert Vorwürfe gegen Steinbach

Joshua Hahn

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Nachdem Peter Tauber bereits vor einigen Tagen diversen deutschen Politikern eine Mitschuld an der Ermordung des ehemaligen CDU-Politikers unterstellte, intensivierte er nun seine Vorwürfe gegen Erika Steinbach.

Berlin. – Steinbach erklärte dazu auf Twitter, dass es sich bei den Vorwürfen lediglich um Diffamierungen handle. Bereits in der Vorwoche hatte der frühere CDU-Generalsekretär und nunmehrige Staatssekretär Tauber seiner ehemaligen Parteikollegin Anschuldigungen in diese Richtung gemacht. Steinbach wiederum wies dies umgehend zurück – Die Tagesstimme berichtete.

Tauber-Angriff mittels Bismarck-Zitats

In einem Tweet zitierte Tauber nun Bismarck mit den Worten, es gebe „keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre“. Aus diesem Grund sei Erika Steinbach sehr wohl an der Ermordung Lübckes mitschuldig, da sie an „Hetze“ gegen diesen beteiligt gewesen sei. 

Weiter schrieb Tauber: „Deine Reaktion zeigt: Du weißt es ganz genau. Und noch schlimmer ist, dass Du ihn gekannt hast und weißt, was für ein aufrechter und feiner Kerl er war.“

Er bemängelte außerdem, dass Steinbach keine Solidaritätsbekundung getätigt hätte. Diese wäre jedoch ohnehin „der Gipfel der Heuchelei“ gewesen. Die Ex-Christdemokratin reagierte auf die Verunglimpfungen Taubers ebenfalls auf Twitter.

Steinbach wirft Tauber Diffamierung vor

Steinbach erklärte, nach der Logik des ehemaligen Generalsekretärs der CDU sei auch die Kanzlerin Merkel an der Ermordung der Opfer vom Attentat auf den Breitscheidplatz mitschuldig. Sie schrieb außerdem, dass der Mord nun von verschiedenen Seiten instrumentalisiert würde, um die voraussichtlich guten Ergebnisse der AfD bei den kommenden Wahlen im Osten Deutschlands zu verhindern. 

Tauber schlug Grundrechtsverwirkung vor

Bereits in einem Meinungsbeitrag von Tauber wurde Erika Steinbach scharf kritisiert. Außerdem mitverantwortlich machte dieser unter anderem die AfD-Politiker Alice Weidel und Björn Höcke. Seine Forderung, notfalls rechten „Verfassungsfeinden“ die Grundrechte zu entziehen, polarisierte. Der Ankündigung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), den Vorschlag „ernsthaft“ zu prüfen, erteilten Politiker quer durch das Spektrum allerdings eine Absage.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    25. Juni 2019 at 11:14

    Gegen einen Dachschaden kann die bester Regenrinne nicht ankommen.
    Linke belehren ist wie mit OP Instrumenten gegen Hypnotisierte anzugehen.

  2. Avatar

    Die Party

    25. Juni 2019 at 12:41

    „Mit der Logik Taubers ist Angela Merkel durch ihre Politik an der Ermordung der Menschen am Breitscheidplatz verantwortlich.“

    Volltreffer – versenkt! Und es stimmt natürlich: Die Gutmenschen sind verantwortlich für die von Merkels Gästen begangenen Morde und Vergewaltigungen.

    Noch ein Zitat von Josef Fischer, dem ersten Außenminister seit Ribbentrop, der wieder einen Angriffskrieg führte:
    „Bei den drei hohen Herren mag mir keine rechte Trauer aufkommen, das sage ich ganz offen für mich.”
    Joschka Fischer (GRÜNE), von 1998 bis 2005 Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland, über die Ermordung von Hanns-Martin Schleyer, Siegfried Buback und Jürgen Ponto durch die RAF 1978.
    https://der-kleine-akif.de/2019/06/24/die-moerder-sind-unter-uns/

  3. Avatar

    Klasube

    25. Juni 2019 at 23:41

    Weiter so, Herr Tauber. Führen Sie diesen unsinnigen Verbalkrieg mit an den Haaren herbei gezogenen Unterstellungen und Anfeindungen ruhig fort und führen Sie allen nüchternen Beobachtern vor, von welcher Seite Hass und Hetze wirklich kommen…
    Eigentlich sollte man über Sie gar nicht diskutieren – Ihnen fehlt jedes Format für ein solches Aufsehen.

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