Connect with us

Deutschland

Kramp-Karrenbauer (CDU): „Debatte über Kopftücher ist absolut berechtigt“

Joshua Hahn

Published

on

Die Bundesvorsitzende der CDU, Annegret-Kramp Karrenbauer, begrüßt die aktuelle Debatte in Deutschland über ein eventuelles Kopftuchverbot in Grundschulen und Kindergärten.

Berlin. – Besonders bei Kindern sieht Kramp-Karrenbauer ein Problem beim Tragen eines Kopftuches. Die Diskussion über das Thema finde sie wichtig, wie sie der Funke Mediengruppe sagte.

Debatte „absolut berechtigt“

Wörtlich sagte sie der Mediengruppe in einem Interview: „Ich halte die Debatte darüber, ob wir Kopftücher in Kindergarten oder Grundschule zulassen, für absolut berechtigt.“

Weiter zweifelte sie an, dass das Tragen eines Kopftuchs in jungem Alter durch die Religionsfreiheit zu rechtfertigen sei. Auch viele Muslime sähen es so, dass es „nichts mit Religionsfreiheit zu tun“ habe, wenn junge Mädchen in der Grundschule oder sogar im Kindergarten ein Kopftuch tragen.

Wie unter anderem die Welt berichtet, sprach sich auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung für eine Prüfung des Kopftuchverbots für junge Mädchen aus. 

Besonders aufgrund zahlreicher Beschwerden von Lehrkräften sei der Diskurs dringend notwendig. 

Kritik vom Islamrat

Kritik an der Debatte kam unter anderem vom Islamrat. Ein Vorsitzender bezeichnete die Diskussion als „diskriminierend und unnötig“, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. 

Es handele sich um eine „überflüssige Phantomdebatte“, welche durch keinerlei Fakten belegbar sei.

Offenbar lassen diverse Politiker der CDU derzeit bereits ein Verbot an Grundschulen juristisch prüfen. Das Thema bewege die Bevölkerung und „wir sind gut beraten, solche Themen aufzunehmen“, sagte der Innenminister aus Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Hintergrund zur Debatte in Deutschland ist das unlängst in Österreich eingeführte Kopftuchverbot für Mädchen an Volksschulen. Die Tagesstimme berichtete

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Peter Lüdin

    18. Mai 2019 at 16:56

    Schön wärs, wenn der Islam nur das Problem seltsamer Bekleidung mit sich brächte, sie wäre nämlich gar kein Problem. Sie wird nur zu einem durch den Zusammenhang mit all den anderen Problemen. Islamismus beginnt nicht bei Selbstmordattentaten oder Steinigungen. Er beginnt mit muslimischen Grundschulkindern, die der Lehrerin nicht die Hand geben wollen, mit muslimischen Jugendlichen, die westlich gekleidete Mädchen als „Hure“ bezeichnen, mit muslimischen angeblichen „Flüchtlingen“, die christliche echte Flüchtlinge angreifen oder Frauen im Freibad belästigen und nur Sozialhilfe abgreifen wollen, und vielem mehr. Die Burka/das Kopftuch ist ein Symbol für die Unterdrückung und Einengung der Frau im Islam. Und weil dieses Symbol für sich genommen so unwichtig ist, lässt sich die Empfindlichkeit in Europa gut skandalisieren.

  2. Avatar

    Peter Lüdin

    26. Mai 2019 at 18:20

    Fast 2 Millionen Muslime sind in den letzten Jahren ins Land gezogen unter „wir schaffen das“.
    Danach: 1. Wohnungen werden knapp; 2. Krankenhaus/Medizin-Personal überlastet; 3. Justiz und Sozialämter in Not – Deutschlands Richter am Limit; 4. Polizei überfordert ; 5. Jugendamt öfter in Schlagzeilen ; 6. Knappe Kassen trotz hohen Steuern; …. 10, mehr antisemitisch Zuwanderer. 11,…
    Man muss die Sache halt in einem Zusammenhang sehen.

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply

Beliebt