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Deutschland

Lehrermangel: NRW will Asylbewerber als Lehrer einsetzen

Joshua Hahn

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Um dem Mangel an Lehrern entgegenzuwirken, will die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen künftig Asylbewerber an Schulen lehren lassen.

Düsseldorf. – Die Schulministerin Nordrhein-Westfalens, Yvonne Gebauer (FDP), teilte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mit, künftig „geflüchtete Lehrer“ aktiv im Schulbetrieb teilhaben lassen zu wollen.

SPD: „Geflüchtete Lehrkräfte sind kostbare Ressource“

Wie unter anderem die „Junge Freiheit“ berichtet, hatte die SPD-Opposition zuvor Kritik an der aus CDU und FDP bestehenden Landesregierung geübt. Diese würde einen Fehler begehen, indem sie die „kostbaren Ressourcen“ der Migranten nicht nutzen würden, um den Lehrermangel auszugleichen.

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion erklärte dazu, es „kann und darf nicht länger geduldet werden“, dass der Unterrichtsausfall nicht durch das „Lehrkräftepotenzial“ der Asylbewerber kompensiert wird.

Daraufhin betonte Gebauer, dass sich die Landesregierung sehr wohl schon früh über das Potenzial der „nach Deutschland geflüchteten Lehrkräfte“ bewusst gewesen sei.

„Lehrkräfte plus“: Qualifizierungsprogramm für Migranten

Das Programm findet derzeit bereits an zwei Universitäten Anwendung: In Bielefeld und in Bochum. Inhalt der Schulung ist unter anderem ein Intensivsprachkurs für die deutsche Sprache sowie „pädagogisch-interkulturelle Schulungen“. Über verschiedene Partner und Mentoren soll den Migranten so außerdem ein „Einblick in das nordrhein-westfälische Schulsystem“ gegeben werden.

Diskutiert wird des Weiteren, ob es Asylbewerbern aus Drittstaaten generell möglich sein sollte, Kurse für Pädagogen aus der EU für die Lehramtsbefähigung zu belegen. Derzeit ist es bereits möglich, dass Einwanderer aus Drittstaaten über ihre Herkunftssprache unterrichten – auch ohne Anerkennung der Lehramtsbefähigung. Wie die „Welt“ berichtet, fehlen an Schulen in NRW derzeit etwa 5800 Lehrer.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    klasube

    18. April 2019 at 15:26

    Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: „Computer helfen einem bei der Lösung von Problemen, die man ohne Computer gar nicht hätte…“.
    Na – klingelt es…?

  2. Avatar

    Walter F.

    19. April 2019 at 16:14

    Der Kunststaat ‚NRW‘ ist neben Berlin und Bremen das Epizentrum für unkluge und wenig tragfähige Politik. Das ist noch sehr schmeichelhaft formuliert. Nachdem Innenminister Reul und Multikulti-Häuptling Armin Laschet (beide CDU) aufgefallen ist, dass ihre allseits geliebten Großclane das Land beherrschen (Anzahl Clane > 100) nun also die nächste Schnapsidee. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Asylanten dem Bildungssystem noch schaden können. Das ist eh schon kaputt.

  3. Avatar

    A.Hengst

    20. April 2019 at 17:54

    Der Schwachsinn greift weiter um sich!
    Schon das Gesundheitssystem,leidet unter solchen geistigen Fehlleistungen.

  4. Avatar

    Peter Lüdin

    21. April 2019 at 16:41

    Warum macht man es nicht so: Auf der Steuererklärung wird ein Kästchen angebracht mit dem Text: „Bin bereit für die Zuwanderung zu zahlen“. Das dürfen dann Bürger ankreuzen und weitere 10% Ihres Einkommens werden vom Finanzamt an das Bundesamt für Migration abgeführt. Weitere 9% gehen dann direkt an die Stadt wo sie wohnen. Das wäre unbürokratisch und nur die Bürger werden gemolken, die permanent den Zuzug von angeblichen „Flüchtlingen“ fordern. Wäre das nichts?

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